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Google-Mitarbeiter fordern Verkaufsstopp an US-Polizeibehörden

Mehr als 1600 Mitarbeiter bei Google haben in den USA einen Verkaufsstopp von E-Mail-Programmen und anderen Diensten an Polizeibehörden gefordert. In einer Petition zeigten sie sich am Montag (Ortszeit) enttäuscht, dass Google nicht die Bürger unterstütze.

Agentur
sda
Dienstag, 23. Juni 2020, 04:49 Uhr Frankfurt/Oakland
Zahlreiche Mitarbeiter von Google haben sich in einer Petition gegen ihr eigenes Unternehmen gewandt, weil dieses mit seinen Produkten die Polizeiarbeit unterstütze und sich quasi gegen die Bürger stelle. (Archivbild)
Zahlreiche Mitarbeiter von Google haben sich in einer Petition gegen ihr eigenes Unternehmen gewandt, weil dieses mit seinen Produkten die Polizeiarbeit unterstütze und sich quasi gegen die Bürger stelle. (Archivbild)
KEYSTONE/DPA-Zentralbild/JENS BÜTTNER

«Unser Geschäft sollte nicht von rassistischer Polizeiarbeit profitieren», hiess es in dem Schreiben. Die Mitarbeiter beriefen sich auf den Verkauf des G-Suite-Pakets an die Polizei in Clarkstown, New York, das Anwendungen für E-Mail-Programme, Dokumentenbearbeitung und Dateispeicherung enthält.

Ein Google-Sprecher sagte zu der Petition: «Wir haben seit langem entsprechende Nutzungsbedingungen für allgemein verfügbare Computerplattformen wie Gmail, G-Suite sowie Google Cloud. Diese Produkte werden weiterhin für Regierungen und lokale Behörden, einschliesslich Polizeibehörden, verfügbar bleiben», hiess es.

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