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Repower geht vor Gericht

Anfang April hat die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) in Zusammenhang mit einer Untersuchung über die Energietarife 2009 und 2010 eine neue Teilverfügung erlassen. Repower hat diese Teilverfügung sorgfältig geprüft und beschlossen, vor Gericht dagegen vorzugehen.

Südostschweiz
Mittwoch, 20. Mai 2020, 06:03 Uhr Wegen Energietarifverfahren
Repower Landquart
Repower möchte Klarheit zu den Berechnungen im Energietarifverfahren.
OLIVIA AEBLI-ITEM

In ihrer Untersuchung bezüglich den Energietarifen in den Jahren 2009 und 2010 kam die ElCom zum Schluss, dass Bündner Energieunternehmen Repower keine missbräuchlichen Stromtarife verrechnet hatte. Gemäss ElCom habe Repower in der Grundversorgung gar nicht einmal die vollen Kosten auf die Kunden überwälzt, schreibt Repower in einer Mitteilung. Strittig sei aber, welche Berechnungen für die Energietarife in der Grundversorgung miteinbezogen werden sollen. Deshalb habe Repower nach sorgfältiger Prüfung beschlossen, eine Beschwerde gegen diese Teilverfügung der ElCom einzureichen, so Repower.

Gegen die Verfügung betreffend 150-kV-Zubringerleitung Robbia-Campocologno, die ebenfalls Anfang April von der ElCom erlassen wurde, erhebe Repower keine Beschwerde, heisst es weiter. Dieses auf die Tarifjahre 2009 bis 2012 zurückgehende Verfahren könne somit aus Sicht von Repower abgeschlossen werden. (sz)

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