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WEF 2021 findet statt

WEF 2021 findet statt

Während zurzeit überall Veranstaltungen abgesagt werden müssen, steht eine Veranstaltung schon fest: das WEF-Jahrestreffen 2021 soll stattfinden.

Südostschweiz
vor 1 Jahr in
Wirtschaft
WEF
Klaus Schwab: «Es besteht keinerlei Absicht, die über 50 Jahre bewährte Zusammenarbeit in Frage zu stellen.»
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Der Kleine Landrat wie auch das World Economic Forum reagieren auf Verunsicherung und Anfragen zum WEF-Jahrestreffen 2021 und zu den Folgejahren. Die Gemeinde Davos bereitet sich derzeit zusammen mit dem Regierungsrat, der Kantonspolizei Graubünden und lokalen Partnern detailliert und ergebnisorientiert auf den nächsten WEF-Kongress vor, wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung schreibt. Klaus Schwab gab eine persönliche Erklärung zum Standort Davos ab. 
 
Die Gemeinde Davos wie auch das World Economic Forum stellen derzeit eine gewisse Verunsicherung fest, ob das nächste und weitere WEF-Jahrestreffen noch in Davos stattfinden werden, heisst es. Der Kleine Landrat, die Regierung der Gemeinde Davos, nimmt dazu wie folgt Stellung: 
 
«Grundsätzlich ist die Finanzierung der Sicherheitskosten für die kommende Austragung des WEF-Jahrestreffens gesichert. Bund, Kanton Graubünden, die Gemeinde Davos und das World Economic Forum haben in einem Dreijahresvertrag, der für die Jahre 2019 bis 2021 gilt, die Finanzierung geregelt. Die Stimmberechtigten der Gemeinde Davos haben im Rahmen der bisherigen Kosten sogar bis zum Jahr 2024 den kommunalen Kredit für die Sicherheitskosten genehmigt.» 
 

75 Prozent der Übernachtungskapazitäten für das WEF


Am Runden Tisch mit Vertretern der Kantonsregierung, der Gemeinderegierung und der Kantonspolizei seien bereits Pendenzen und Optimierungsmöglichkeiten aus den Erfahrungen mit dem vergangenen WEF-Jahrestreffen vom Januar 2020 besprochen und wiederum Massnahmen für das kommende Jahr definiert worden, heisst es weiter. Hotel-Gastro Davos, die lokale Branchenorganisation der Hotel- und Restaurantbetriebe, hätten sich zum Ziel gesetzt, für das WEF-Jahrestreffen 2021 die bedeutenden ansässigen Beherbergungsstätten zu gewinnen. Sie sollen verpflichtet werden, mindestens 75 Prozent der Übernachtungskapazitäten dem World Economic Forum zur Verfügung zu stellen. Damit könnte einem zentralen Anliegen des World Economic Forums entsprochen werden. 
 

Zusammenarbeit wird nicht in Frage gestellt


Klaus Schwab, Gründer und Executive Chairman des World Economic Forums, hat aus den Medien entnommen, dass in Davos Unsicherheit über die Fortführung der gelebten Partnerschaft nach dem Auslaufen des jetzigen Zusammenarbeitsvertrags besteht. Klaus Schwab hält fest: «Es ist richtig, dass wir in der Vergangenheit Alternativangebote erhalten haben, aber ich kann versichern, dass keinerlei Absicht besteht, die über 50 Jahre bewährte Zusammenarbeit in Frage zu stellen. Voraussetzung ist dabei die Verfügbarkeit der notwendigen Unterkünfte für Teilnehmer und Stab zu vernünftigen Bedingungen.» (so)

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Potentaten, Verbrecher und andere ungemütliche Gäste prägen das WEF in Davos. Hier einige Beispiele:
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Aserbaid​​​​​​​​​​​​​​​​sc​han​:​ Herr Präsident Alijew, der Oppositionelle wegen «Steuerhinterziehung»​​​​​​​​​​​​​​​​​ foltern lässt, während seine Familie Milliarden absahnt.
Bermuda (UK): Herr PM Burt, der verlängerte Arm der Steueroptimierer.
Br​​​​​​​​​​​​​​​​​asili​e​n​:​ Herr Justizminister Moro, der vorschlug, Scharfschützen in Helikoptern sollten Kriminelle in den Favelas abknallen.
China: Herr VP Qishan, vorher Leiter der «Disziplinarkommissio​​​​​​​​​​​​​​​​​n», die «ausserhalb» des chinesischen Justizsystems steht, und ehemaliger Kulturrevolutionär.
I​​​​​​​​​​​​​​​​​ndien​:​ Herr Adani von der Adani Group, die in Australien eines der grössten Kohlekraftwerke baut.
Jordanien: Frau Königin Rania, Mitherrscherin in einem Land, wo die Zwangsverheiratung von Kindern erlaubt ist und wo von ihren Männern geschlagene Frauen zu ihrem Schutz (!) ins Gefängnis kommen.
Saudi-Arabien​​​​​​​​​​​​​​​​​: Herr Ex-Aussenminister Ahmed al-Jubeir, der das Zerstückeln eines missliebigen Journalisten verharmloste und die völkerrechtswidrigen Bombardierungen Wehrloser im Jemen als legitim bezeichnete.
Saudi-Ar​​​​​​​​​​​​​​​​​abien​:​ Herr Nasser, CEO der Aramco, die dem Königshaus die Öl-Milliarden beschert, mit denen u. a. der Jemen bombardiert wird, was dort zu einer humanitären Katastrophe führt.
Schweiz: Herr BR Mauer als quasi staatlicher Vertreter des Finanzplatzes, der jährlich u. a. 200 Mia CHF Fluchtgelder aus Afrika bunkert.
Schweiz: Herr Bulcke, VR-Präsident der Nestlé, die durch den weltweiten Aufkauf von Wasserreserven bei der Bevölkerung grosse Versorgungsschäden anrichtet.
Schweiz: Herr Glasenberg, CEO der Glencore, der Steuermanipulationen und Menschenrechtsverletz​​​​​​​​​​​​​​​​​ungen​ vorgeworfen werden.
Schweiz: Herr Thiam, CEO der CS, die u. a. in Moçambique in Korruptionsskandale verwickelt ist.
Simbabwe: Herr Finanzminister Ncube, der sich in Absprache mit Multis mit Gold und Diamanten bereichert, während Proteste der verarmten Bevölkerung durch die Armee brutal niedergeschlagen werden.
Türkei: Herr Aussenminister Cavusoglu, der 2017 in Hamburg öffentlich den Gruss der rechtsextremistischen​​​​​​​​​​​​​​​​​ «Grauen Wölfe», die für zahlreiche Morde verantwortlich sind, gemacht hat.
Tschechien: Herr Parlamentspräsident und Flüchtlingshasser Babis, gegen den eine Untersuchung wegen Subventionsbetrugs läuft.
USA: Herr Wirth, CEO der Chevron, die das Gift aus der Ölförderung in Ecuador seit Jahren in den Amazonas leitet.
USA: Herr MacMillan, Chef von Walmart, der sich weltweit einen Namen durch seine miserablen Arbeitsbedingungen und seinen erbitterten Kampf gegen die Gewerkschaften gemacht hat.
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Man muss sich nicht wundern, dass immer wieder gegen diese Veranstaltung in Davos demonstriert wird, bis die zuständigen Schweizer Behörden einige dieser Personen an der Einreise hindern oder sie verhaften.

Nach dem heutigen Stand der Dinge ist völlig offen, ob das WEF 2021 stattfinden kann,- und das liegt nicht in den Händen derer, die laut diesem Artikel darüber entscheiden, obwohl es ja schon Corona gab zum Treffen 2020.
Falsche Meldung zum falschen Zeitpunkt, aber Timing ist nun mal nicht jedem gegeben, oder hat m(M)an(n)
gerade einfach zuviel Zeit für Kopfgeburten.
Natürlich müssen auch in Davos die Kredite abgetragen werden, die jetzt durch den Bund gesponsort vergeben werden.
Zweckoptimismus, statt konkreter Hilfe.

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