«Die wirtschaftlichen Folgen sind nicht abschätzbar»
Seit Montag, 12 Uhr, steht in Graubünden das öffentliche Leben so gut wie still. Ein Paukenschlag, für die lokale Wirtschaft. Doch man lasse die Betriebe nicht allein, verspricht Regierungsrat Marcus Caduff.
Seit Montag, 12 Uhr, steht in Graubünden das öffentliche Leben so gut wie still. Ein Paukenschlag, für die lokale Wirtschaft. Doch man lasse die Betriebe nicht allein, verspricht Regierungsrat Marcus Caduff.
Seit Montagmittag ist es in Graubünden soweit: Abgesehen von Geschäften mit Lebensmittelabteilung, Apotheken, Drogerien und Kiosken müssen alle Warenläden. Cafés und Restaurants geschlossen haben. Voraussichtlich bis Ende April. Dies trifft die Wirtschaft hart.
Wie Marcus Caduff, Regierungsrat des Kantons Graubünden, im Interview mit Radio Südostschweiz erklärt, überlasse man die Betriebe in dieser schwierigen Situation nicht sich selbst. «Wir denken auch an die Wirtschaft. Das, was in unserer Möglichkeit liegt, werden wir auch tun.»
Konkret überlege man sich Massnahmen, um die Liquidität der Betriebe zu erhalten, auch während derer temporären Schliessung: «Zum Beispiel, indem man Bürgschaften für Bankkredite vergibt. Wir prüfen aber auch Möglichkeiten, um Zahlungsmodalitäten und Fristen anzupassen. Zusammen mit dem Bund prüfen wir auch, ob die Kurzarbeitsentschädigung ausgeweitet werden kann.» Die wirtschaftlichen Folgen dieses Lockdowns seien für ihn aber weder abschätzbar, noch absehbar. Das ganze Interview gibt es hier:

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