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Nächster Schritt für Regabasis in Davos

Das erste Koordinationsgespräch zur Erarbeitung der geplanten Rettungsbasis Davos fand statt. Es ging um die Frage, wie ein Heliport angeordnet und ausgestattet werden soll.

Südostschweiz
Montag, 10. Februar 2020, 18:22 Uhr Koordinationsgespräch
Helikopter
Ein erstes Gespräch zur Regabasis in Davos fand bereits statt. Jetzt müssen Abklärungen gemacht werden.
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Unter Federführung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) erörterten Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Davos, der Rega, der involvierten kantonalen Behörden und des Bundesamtes für Umwelt relevante Fragestellungen. Bis im Frühsommer werden jetzt diverse Fragen und offene Punkte weiter geklärt, wie es in einer Mitteilung der Gemeinde Davos heisst. Weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt, können zu den Abklärungen derzeit keine inhaltlichen Angaben gemacht werden. Die Bevölkerung und interessierte Kreise werden Gelegenheit zur Mitwirkung haben, sobald der Entwurf des sogenannten SIL-Objektblatts vorliegt. 
 

Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) ist das Planungs- und Koordinationsinstrument des Bundes für die zivile Luftfahrt. Der SIL enthält für jeden Flugplatz ein Objektblatt, in dem die Vorgaben aus dem Konzeptteil für die einzelnen Flugplätze konkretisiert werden. Das SIL-Objektblatt legt den Rahmen für die bauliche Infrastruktur sowie für die Ausrichtung des Betriebs eines Flugplatzes fest. 


Im Zusammenhang mit dem ersten Koordinationsgespräch stellten die Rega und die Gemeinde Davos erneut klar, dass es sich bei der geplanten Basis um eine Rettungsbasis der Rega handelt. In geringem Ausmass sollen auch Aktivitäten für Helikopter-Arbeitsflüge – beispielsweise für die Versorgung von Baustellen oder der Einsatz von leichten Transporthelikoptern zu Gunsten der öffentlichen Sicherheit – möglich sein. Das Projekt der Rega, wie es jetzt im ersten Koordinationsgespräch besprochen wurde, sieht die Realisation eines Helikopter-Hangars mit Platz für zwei Helikopter sowie Büro- und Aufenthaltsräume, Medizinraum und Technikraum vor. 
 
Eine weitergehende kommerzielle Nutzung der Basis, wie beispielsweise Flüge für Heli-Skiing, Rundflüge, Grundschulung, Privatfliegerei oder Flüge zu Gunsten des World Economic Forums, liegen dagegen weder im Interesse der Gemeinde noch in jenem der Rega. 
 

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