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Die Surselva und Davos Klosters profitierten am stärksten

Durchschnittlich 14,6 Prozent mehr Ersteintritte als im Vorjahr: Diese Bilanz ziehen die Bergbahnen Graubünden von Saisonbeginn bis Ende Januar. Abgerechnet wird allerdings erst zum Saisonschluss.

Südostschweiz
Mittwoch, 05. Februar 2020, 08:00 Uhr Monitoring zum Saisonbeginn
Das schöne Wetter lockte zahlreiche Wintersportler in die Bündner Skigebiete – hier am Heinzenberg am 26. Dezember.
OLIVIA AEBLI-ITEM

Der stärkste Zuwachs an Ersteintritten gegenüber dem Vorjahr gab es in der Surselva und in Davos Klosters: 17,8 Prozent mehr Ersteintritte seit Saisonbeginn bis Ende Januar verzeichnet Davos Klosters, einen Zuwachs von 17,7 Prozent die Surselva, wie die Bergbahnen Graubünden in einer Mitteilung schreiben. Ähnliche Zahlen gibt es beim Transportumsatz: Seit Saisonbeginn hat das Oberengadin einen um 15,6 Prozent höheren Umsatz als im vergangenen Jahr zum selben Zeitpunkt, in Davos Klosters ist es ein Plus von 14,2 Prozent, in der Surselva 12,1 Prozent. Im Durchschnitt stieg der Transportumsatz gegenüber dem Vorjahr um 12,3 Prozent.

«In Davos Klosters hat vermutlich das schöne Wetter im Januar die Wintersportler beflügelt, die Schneesportgebiete trotz des WEF zu besuchen», erklären sich die Bündner Bergbahnen die grösste Zuwachsrate bei den Ersteintritten. «Und die Surselva profitiert nach wie vor von den Investitionen in Andermatt-Sedrun sowie in Disentis.» 

Noch nicht aller Tage Abend

Bei den Bergbahnen Graubünden freut man sich über die zweistelligen Zuwachsraten bei den Gästezahlen und dem Transportumsatz zum Saisonbeginn. Viel Sonne in den Bergen, Nebel im Mittelland, sehr gute Pistenverhältnisse sowie eine positive Konsumentenstimmung würden für eine positive Entwicklung der laufenden Wintersaison zuversichtlich stimmen, heisst es in der Mitteilung. Entscheidend für die restliche Saison werde nun das Wetter während den Sportferien und an den Wochenenden sein.

Obwohl Start in die Saison gut verlief, geben sich die Bergbahnen Graubünden zurückhaltend. «Das Bergbahngeschäft ist volatil und sehr witterungsabhängig», schreiben sie. Deshalb gelte wie immer: Abgerechnet wird erst Ende Saison.

Das Monitoring der Branchenorganisation Bergbahnen Graubünden umfasst 23 Bergbahnunternehmen oder 90 Prozent des Bündner Transportumsatzes. (sz)

Nachfolgend eine Tabelle zu den kumulierten Ersteintritten im langjährigen Vergleich:

Seit Saisonbeginn bis Ende Januar verzeichnen die Bergbahnen Graubünden durchschnittlich einen Zuwachs von 14,6 Prozent.

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