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Strom, Wärme und Pellets – alles aus Waldrestholz

Der Churer Landtechnik-Unternehmer Andreas Mehli plant mit seiner Firma Gregio Energie AG bei Ilanz ein Holzgaskraftwerk. Die Umzonung für das 15-Millionen-Franken-Projekt soll im Mai vor das Stimmvolk kommen.

Umfahrung Illanz

Das Konzept ist ausgeklügelt. Waldrestholz aus der Surselva und anderen Regionen des Kantons wird mit der Rhätischen Bahn (RhB) nach Schnaus-Strada transportiert und bei der dortigen Umladestation gleich gehackt. Lastwagen bringen das Holz anschliessend nach Ilanz-Crappa Grossa ins Holzgaskraftwerk. Statt das Material dort zur Energiegewinnung noch feucht zu verbrennen, wird es zuerst mechanisch ausgepresst und danach mit Prozesswärme weiter getrocknet – mit jener Wärme, die anfällt, wenn bereits getrocknetes Restholz in der Vergaseranlage des Kraftwerks zu Strom verarbeitet wird.

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