×

Klimademo in Landquart

Ab Dienstag wird das WEF in Davos zum 50. Mal über die Bühne gehen. Heute demonstrieren Klimaaktivisten gegen das Wirtschaftstreffen. Organisiert wird es von Verda Graubünden und dem Bündnis WEF Klimawanderung.

Südostschweiz
Sonntag, 19. Januar 2020, 12:00 Uhr Botschaft ans WEF tragen

Dieses Jahr wird das Weltwirtschaftsforum in Davos zum 50. Mal durchgeführt. Während drei Tagen werden viele prominente Unternehmenschefs, Politiker und Persönlichkeiten am Forum teilnehmen. Gemäss «Verda Graubünden» bleiben wirksame Massnahmen zum Schutz des Klimas jedoch auf der Strecke. Deshalb demonstriert «Verda Graubünden» gemeinsam mit dem Bündnis WEF Klimawanderung gegen das Treffen in Davos.

Radio Südostschweiz ist live vor Ort und berichtet vom Geschehen:

«Die Platzdemo hat kurz nach 12 Uhr begonnen. Schätzungsweise sind rund 500 Menschen auf dem Bahnhoflplatz. Es ist eine bunte Ansammlung. Nicht nur die Klimajugend, sondern Menschen aus allen Altersklassen befinden sich hier. Zurzeit werden die ersten Referate gehalten und die Leute werden auf das Thema eingestimmt. Kurz nach 13 Uhr wird die Platzdemo fertig sein und die Klimawanderung in Angriff genommen. Heute steht die Strecke von Landquart nach Schiers an.Geplant ist eine dreitägige Wanderung bis Davos. (so)

 

Kommentar schreiben

Kommentar senden

In Australien sind die Koalas (sofern sie noch leben: gemäss WWF etwa 1.25 Milliarden Tiere tot) hin- und hergerissen zwischen Feuer und Regenfluten (und Tennisstars in Melbourne leiden an Atemnot):
https://www.bluewin.ch/de/news/vermischtes/regen-hier-buschfeuer-dort-e…
Forscher warnen, diese Zukunft drohe uns allen:
https://www.bluewin.ch/de/news/wissen-technik/vorgeschmack-auf-die-apok…
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/2020-01-19/50-jahre-wef-bonzen…
Mein Vorschlag an die Klimabewegten:
Installiert ein Büro für Lösungsvorschläge (Anlaufstelle für alle). Denn ich finde, das Problem ist nur durch Denken, nicht durch Latschen (WEF-wandern) zu lösen (während sich allein vor meinem Fenster soeben wieder tausende Autos aus Richtung Lenzerheide mit grollenden Motoren stauen, «reine Bündner Bergluft emittierend wie Pestwolken»). Greta sagte in Davos auf die Frage einer Reporterin, was sie denn ändern wolle: ALLES! Also eröffnet bitte diese Anlaufstelle.
Als ich die Klimaleute GR kontaktieren wollte, fand ich nichts. Ich fragte dann Campax, Antwort: «Das tut mir Leid, dass deine Kontaktversuche so erfolglos waren. Ich weiss nicht genau ob und wie die Regionalgruppe vom Klimastreik Graubünden strukturiert ist (sie haben zumindest keine E-Mail Adresse wie alle anderen Regionen). (…) Ich konnte auch diesen Kontakt aus Chur auftreiben: Rosalina Müller.»
Ich sendete zwei Mails (ich bot sogar eine Lokalität in der Churer Altstadt) an Rosalina Müller. Null Antwort.

Alle Kommentare anzeigen