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Vier Schweizer Solarpreise kommen nach Graubünden

Am Freitag wird der diesjährige Schweizer Solarpreis verliehen. Der Kanton Graubünden hat an diesem Anlass allen Grund zu feiern.

Südostschweiz
Freitag, 18. Oktober 2019, 04:30 Uhr Grosse Erfolge und glückliche Gewinner

Vier Unternehmen aus Graubünden dürfen sich am Freitag freuen. Sie gehören zu den 36 Preisträgern des Schweizer Solarpreises 2019. Dazu gehören:

  • die Unternehmung Tarcisi Maissen SA aus Trun (Kategorie Institutionen)
  • die Schweizer Partnerschaft HAS Haiti in Ilanz (Kategorie Institutionen)
  • die solare Trainingshalle HCD aus Davos (Kategorie Neubauten)
  • die Abwasserreinigungsanlage ARA Chur (Kategorie Anlagen für erneuerbare Energien)

In einer Mitteilung der Schweizer Solaragentur wird die 202 Prozent PlusEnergie-Unternehmung Tarcisi Maissen SA in Trun hervorgehoben, welche zeigt, «wie innovative KMU das Pariser Klimaabkommen erfolgreich umsetzen können.»

Glückliche Gewinner

Die diesjährigen Preisträger zeigen sich dankbar über die Auszeichnung. Curdin Maissen, Leiter des Architekturbüros der Firma Tarcisi Maissen SA in Trun, sagt gegenüber Radio Südostschweiz: «Das ist eine grosse Freude, nachdem wir jahrelang Solardächer auf unseren Hallen haben. Es ist eine Weiterführung unserer Philosophie, Materialien der Region zu berarbeiten. Es ist eine logische Konsequenz, dass auch die Energie regional produziert wird.»

Mit dem Projekt der Kläranlage der ARA Chur konnte eine innovative Idee umgesetzt werden, erklärt Gian Andri Diem, geschäftsführender Partner von dhp technology. Die Firma hat ein faltbares Solarpanel lanciert. «Wir konnten mit diesem Projekt zeigen, wie wichtig Solarstrom ist und wie man Solarstrom nicht nur auf bestehenden Gebäuden sondern auch im Industrieareal nutzen kann.»

Für René Meier, Zuständiger im Bereich Energie und Umwelt bei der Fanzun AG, und Projektleiter bei der Trainingshalle des HC Davos, ist es bereits der dritte Solarpreis. Jede Aufgabenstellung der Projekte sei anders. «Aus energetischen Gründen wollte man bei diesem Projekt eine Halle bauen, sodass die Kälteenergie für das Eisfeld nicht verloren geht. Man behält die Kälte im Haus drin.»

Wie wichtig Solarenergie in Zukunft sei, betonen alle Preisträger. Curdin Maissen von der Tarcisi Maissen SA in Trun sagt abschliessend im Gespräch mit Radio Südostschweiz: «Heutzutage ist Solarenergie salonfähig und mit der Energiewende ist es ein Muss für Unternehmen, die auf Ökologie setzen wollen.» (nua)

Die Preise werden am Freitag im Rahmen der Services Industriels de Genève (SIG) verliehen.

Auch in der Vergangenheit konnte die Südostschweiz Solarpreise mit nach Hause nehmen:

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Guten Tag
Im Jahr 2015 erhielt meine Sanierung / mein Umbau in Haldenstein ebenfalls den Solarpreis. Dafür erhielt ich ein Diplom. Schön wäre es gewesen, wenn der Preis einen finanziellen Zustupf an die doch erheblichen Erstellungskosten beinhaltet hätte. Dies war leider nicht der Fall. Schließlich konnte durch die Sanierung aufgezeigt werden, welches Potenzial in solchen Umbauten steckt und wie die Umwelt dadurch nachhaltig profitiert.