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Renten werden laut CS vor allem für Gutverdienende rapide sinken

Die Credit Suisse geht von rapide sinkenden Renten aus. Die Bezüge aus der ersten und zweiten Säule schrumpfen laut der Grossbank bis zum Jahr 2025 auf unter die Hälfte des letzten Lohns. Bei hohen Einkommen seien die Einbussen noch höher.

Agentur
sda
Mittwoch, 09. Oktober 2019, 09:36 Uhr Zürich
Rentner müssen in Zukunft mit einem geringeren Anteil ihres zuletzt verdienten Lohnes auskommen. Wie eine Studie der Credit Suisse zeigt, sind die Einbussen bei Gutverdienden besonders hoch.(Symbolbild)
Rentner müssen in Zukunft mit einem geringeren Anteil ihres zuletzt verdienten Lohnes auskommen. Wie eine Studie der Credit Suisse zeigt, sind die Einbussen bei Gutverdienden besonders hoch.(Symbolbild)
KEYSTONE/CHRISTOF SCHUERPF

Zu diesem Schluss kommen die Pensionskassenexperten der CS in einer am Mittwoch veröffentlichten Pensionskassenstudie. Das System der beruflichen Vorsorge stehe bekanntlich vor zwei grossen Herausforderungen: der steigenden Lebenserwartung und dem wohl längerfristig anhaltenden Tiefzinsumfeld.

Konkret durften im Jahr 2010 laut den Schätzungen der CS frisch Pensionierte noch mit gut der Hälfte (57%) ihres letzten Lohnes als Rente rechnen. Im Jahr 2025 hingegen dürfte dieser Wert gemäss den CS-Studienautoren auf 46 Prozent sinken.

Geringverdiener weniger betroffen

Personen, die in ihrem Berufsleben weniger gut verdient haben, seien indes weniger stark von den sinkenden Renten betroffen als Gutverdienende. Dieser Umstand sei darauf zurückzuführen, dass die über die AHV ausbezahlten Renten in geringerem Masse vom Einkommen abhängen als die Pensionskassenguthaben.

Laut CS schrumpfen die Rentenauszahlungen für das untere Lohndrittel bis 2025 um bis zu 8 Prozentpunkte auf 50 Prozent des letzten Lohnes. Bei hohen Einkommen fällt der Rückgang aufgrund der kleineren Umwandlungsätze von 51 Prozent auf noch 37 Prozent deutlicher aus.

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Ich frage mich, wenn die Lebenserwartung angeblich so steigt wie behauptet wird, warum es dann so viele 50er, 60er und gar 70er Jahrgänge bei den Todesanzeigen hat?

https://www.todesanzeigenonline.ch/todesanzeigen-schweiz

Es geht wohl alles in Richtung Rentenklau. Mit jedem Jahr Rentenaltererhöhung verschenkt man z.B pro Person zwischen 14‘220 bis 28‘440 Fr. AHV Rente jährlich.

Bei der Kürzung des Umwandlungssatzes bei der ll Säule wird wohl auch von den Versicherungen damit spekuliert, dass viele nicht mehr das Ganze BVG Guthaben beziehen werden, da vorher verstorben.
Und was sind die "Lösungen" der Politik?

Wie wär's mal mit aufräumen bei den Pensionskassen?
2017 hatten wir 1800! Pensionskassen mit Eigenkosten von um die 6 Milliarden welche die Rente schmälern.