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Graubünden bleibt ein Paradies für Feinschmecker

In Graubünden isst man gut. Dies haben die Tester des Gastroführers Gaul Millau auch für die neuste Ausgabe wieder festgestellt. Entsprechend gingen zahlreiche Punkte und auch Auszeichnungen in unseren Kanton. Wir zeigen sie Euch alle.

Philipp
Wyss
Montag, 07. Oktober 2019, 17:03 Uhr Gault Millau 2020
Im Gault Millau 2020 sind auch wieder zahlreiche Restaurants aus Graubünden aufgeführt.
PHILIPP BAER

Der neue Restaurantführer Gault Millau ist da. Am Montag wurde die Ausgabe 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt. Schweizweit sind 870 Restaurants aufgelistet. So viele wie noch nie, schreibt der Herausgeber. 96 Restaurants sind erstmals in der Gilde mit dabei. Während 48 Chefs einen Gault-Millau-Punkt verloren, erhielten 103 einen zusätzlichen Punkt.

Hier gehts zur Karte mit allen Restaurants.

Auch aus Bündner Sicht hat die Ausgabe 2020 einiges zu bieten. Zwar ist Andreas Caminada mit seinem «Schloss Fürstenau» nicht mehr ganz so exklusiv im 19-Punkte-Klub: Mit Tanja Grandits aus Basel wurde der erlauchte Kreis nämlich auf acht Mitglieder erweitert.

Aber mit Mitja Birlo aus dem Restaurant «7132 Silver» in Vals schaffte das «Wunder von Vals» den Aufstieg auf 18 Punkte. Sein Rezept: Eine junge Power-Brigade, harte Arbeit, viel Valser Natur auf dem Teller sowie Rock'n'Roll am Tisch, heisst es in der Mitteilung von Gault Millau über den Nachfolger von Sven Wassmer (jetzt im «Grand Resort» in Bad Ragaz).

Mitja Birlo. PRESSEBILD

Und Chicco und Bobo Cerea, die Brüder aus Bergamo, haben mit dem Restaurant «Da Vittorio» im Hotel «Carlton» in St. Moritz den 18. Punkt zurückgeholt. Weiterhin im erlauchten Kreis der 18 Punkte ist auch das «Talvo by Dalsass» in Champfèr.

Weiter ist Rolf Fliegauf, der im Winter im «Giardino Mountain» in Champfèr hinter dem Herd steht, als «Aufsteiger des Jahres» gekürt worden.

Auch bei der Entdeckung des Jahres führte der Weg der Restauranttester nicht an Graubünden vorbei: Paolo Casanova vom Restaurant «Chesa Stüva Colani» in Madulain erhilet jene Auszeichnung, die im Jahr 2005 Andreas Caminada und 2016 Sven Wassmer zu Teil wurde.

Und ausserhalb der Schweiz wurde ein Mann ausgezeichnet, der eine Bündner Vergangenheit hat: Dominique Godat kocht heute im «Metropol» im russischen Moskau – zuvor war er 17 Jahre lang Chef im «Kulm» in St. Moritz.

Paolo Casanova. PRESSEBILD

Alle ausgezeichneten Bündner seht Ihr in der Grafik:

Der Gault Millau zeichnet weiter auch die besten Winzer aus. Auch hier gingen einige Auszeichnungen nach Graubünden.

    MARCO HARTMANN

    «Rookie des Jahres» ist Patrick Adank vom Weingut Familie Hansruedi Adank in Fläsch. Nach seinen Wanderjahren ist Patrick Adank heimgekehrt und hat neuen Wind in den Keller und die Rebberge gebracht, schreibt der Gault Millau.

    • Georg Fromm, Weingut Georg Fromm, Malans
    • Irene Grünenfelder, Weingut Eichholz, Jenins
    • Matthias und Sina Gubler-Möhr, Möhr-Niggli Weingut, Maienfeld
    • Christian Hermann, Fläsch
    • Roman Hermann, Weingut Hermann, Fläsch
    • Ueli und Jürg Liesch, Weingut Treib, Malans
    • Daniel und Monika Marugg, Weingut Bovel, Fläsch
    • Manfred Meier, Weinbau Manfred Meier, Zizers
    • Christian und Francisca Obrecht, Weingut zur Sonne, Jenins
    • Annatina Pelizzatti, Jenins
    • Thomas Studach, Malans
    • Peter Wegelin, Scadenagut, Malans

    Gault Millau 
    Das Punktesystem reicht von 12 bis 20 Punkten. Wobei 12 Punkte für eine herkömmliche, gute Küche ohne besondere Ambitionen steht. 20 Punkte entspricht der Idealnote, welche bis heute in der Schweiz nie vergeben wurde. Bewertet werden von den Testern die Qualität und Frische der Produkte, die Kreativität und Professionalität der Zubereitung, die Harmonie der einzelnen Gerichte und der Menüabfolge, das exakte Einhalten der Garzeiten, die Bekömmlichkeit und Präsentation und die Konstanz der Küchenleistung.

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