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Im Unterengadin rollen die Züge wieder

Ab Montag verkehren die Züge der Rhätischen Bahn zwischen Susch und Scuol-Tarasp wieder (mehrheitlich) fahrplanmässig. Beinahe sieben Monate lang war die Strecke wegen Bauarbeiten gesperrt und Bahnersatzbusse transportieren die Passagiere.

Südostschweiz
Sonntag, 06. Oktober 2019, 04:30 Uhr Totalsperre aufgehoben
Das Tunnelportal des Giarsuntunnels erstrahlt in neuem Glanz.
PRESSEBILD

Es könnte ein fast vergessenes Bild werden: Am frühen Montagmorgen fahren zwischen Susch und Scuol-Tarasp wieder fahrplanmässig Züge der Rhätischen Bahn. Seit dem 11. März war die Strecke gesperrt gewesen.

Während der siebenmonatigen Sperre wurden laut einer Mitteilung die Bahnhöfe Sagliains und Lavin modernisiert und behindertengerecht umgebaut.

 

Der Bahnhof Lavin wurde behindertengerecht umgebaut.
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Bis im Sommer 2020 werden noch Abschlussarbeiten durchgeführt. Am Bahnhof Guarda wurde der Oberbau erneuert. Weiter wurden im Tasnatunnel die Schienen ausgewechselt sowie in Bever der dortige Umrichter erneuert. Ebenfalls wurden Unterhaltsarbeiten an Stützmauern sowie Holzerarbeiten ausgeführt.

Im Tasnatunnel wurden die Schienen ausgetauscht.
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Auslöser für die Totalsperre war die Sanierung des Magnacun- und des Giarsuntunnels zwischen Guarda und Ardez. Diese Projekte sind noch nicht ganz abgeschlossen und die Bauarbeiten werden unter Zugsbetrieb weitergeführt. Aus diesem Grund verkehren vom 7. Oktober bis 29. November jeweils zwischen 21.30 und 6.30 Uhr Bahnersatzbusse zwischen Guarda und Scuol-Tarasp. Diese sind im Online-Fahrplan abgebildet.

Durch die Totalsperre und die Umsetzung mehrerer Projekte wurden laut der Mitteilung Baukosten gespart. Vom 11. März bis Sonntagabend verkehrten zwischen Susch und Scuol-Tarasp Bahnersatzbusse. Ursprünglich war die Totalsperre bis Anfang September geplant gewesen. Durch Komplikationen beim Bauen musste sie jedoch bis 6. Oktober verlängert werden.

Insgesamt investierte die RhB auf diesem Streckenabschnitt knapp 90 Millionen Franken. (so)

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