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GKB hinter den Grossen in den Top Ten

Obwohl die Schweizer Banken in den vergangenen Jahren viel in die Digitalisierung des Firmenkundengeschäfts investiert haben, bleibt das digitale Angebot der meisten Finanzhäuser laut einer Studie bescheiden.

Südostschweiz
Montag, 23. September 2019, 12:57 Uhr Banken bei Digitalisierung noch am Anfang
Die Graubündner Kantonalbank steht bei der Digitalisierung des Firmenkundengeschäfts gut, aber nicht sehr gut da.
PRESSEBILD

 Vor allem kleinere Institute haben im Vergleich zu den Grossbanken noch Nachholbedarf. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug IFZ und der Digital Banking Think Tank e-foresight der Swisscom. Die Studie zum Thema «Digitales Firmenkundengeschäft» hat einerseits den Ist-Zustand auf die digitalen Angebote und andererseits mittels einer Umfrage bei Firmenkunden den Nutzen ausgewählter Produkte und Dienstleistungen untersucht.

Hauptbefund dabei: Trotz hohen Investitionen in den vergangenen drei Jahren stehen die meisten Banken noch immer am Anfang was die Digitalisierung des Firmenkundengeschäfts angeht. Dabei bestehe etwa im digitalen Finanzierungsbereich seitens der Firmenkunden eine grosse Nachfrage, hiess es weiter. Gerade hier fehle es den meisten Banken aber an entsprechenden Angeboten.

Grossbanken führend

Eher gut aufgestellt in Sachen digitales Firmenkundengeschäft seien die grösseren Banken. Diese seien insgesamt weiter in der Entwicklung als die kleineren Institute. Neben den beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse gehöre auch die Zürcher Kantonalbank zum Spitzentrio in der Rangliste des IFZ. Auf Rang 4 folge die Postfinance.

Die restlichen Plätze in den Top Ten teilen sich die Migros Bank, Valiant, die Hypothekarbank Lenzburg, die Graubündner Kantonalbank, die Banque Cantonale Vaudoise und die Liechtensteinische Landesbank. (sda)

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