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Benetton-Konzern und Delta sollen bei Alitalia-Rettung helfen

Der italienische Infrastrukturkonzern Atlantia, der von der Familie Benetton kontrolliert wird, soll bei der Rettung der kriselnden Fluglinie Alitalia helfen. Die staatliche Eisenbahngesellschaft wählte das Unternehmen am Montagabend als Mitinvestor aus.

Agentur
sda
Montag, 15. Juli 2019, 23:02 Uhr Rom
Die ehemalige Staatsairline Alitalia mit derzeit rund 11'000 Arbeitsplätzen meldete vor mehr als zwei Jahren Insolvenz an. (Archivbild)
Die ehemalige Staatsairline Alitalia mit derzeit rund 11'000 Arbeitsplätzen meldete vor mehr als zwei Jahren Insolvenz an. (Archivbild)
KEYSTONE/AP/DARKO VOJINOVIC

Daneben seien die US-Fluglinie Delta Air Lines und das Finanzministerium in Rom an der Operation beteiligt, teilte Ferrovie dello Stato (FS) mit.

Atlantia war letztes Jahr in die Schlagzeilen geraten, weil der Konzern den Autobahnbetreiber Autostrade per l'Italia kontrolliert, der auch für den Brückeneinsturz von Genua verantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen betreibt auch den Flughafen Fiumicino in Rom, den Sitz von Alitalia.

Die Frist für die Rettung der Fluglinie wurde bereits mehrmals verschoben und endete am Montag. Der ehemalige Staatsflieger mit derzeit rund 11'000 Arbeitsplätzen hatte vor mehr als zwei Jahren Insolvenz angemeldet und fliegt mit einem Brückenkredit der italienischen Regierung.

Vize-Premier und Industrieminister Luigi Di Maio erklärte, noch nicht vorzeitig jubeln zu wollen. Er wolle zuerst einen «ernsthaften Betriebsplan» sehen.

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