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Bald fahren Postautos mit Strom durch Graubünden

Das Bündner Energieunternehmen Repower und Postauto spannen zusammen und haben eine Absichtserklärung zur Förderung der Elektromobilität unterzeichnet. Der Plan: In den nächsten Jahren sollen in der Region Graubünden so einige Elektropostautos unterwegs sein.

Südostschweiz
Mittwoch, 19. Juni 2019, 14:35 Uhr Repower und Postauto Kooperation
Die geplanten Elektropostautos können keine Bergstrecken hinter sich bringen.
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Postauto will im Kanton Graubünden erstmals eine oder mehrere Strecken ausschliesslich mit Elektrofahrzeugen bedienen. Ziel sei es, eine nachhaltige Mobilität zu fördern und die CO2-Effizienz zu steigern, teilt das Unternehmen in einem Schreiben mit. Um dieses Ziel umzusetzen, arbeite man mit dem Energiedienstleister Repower zusammen. Repower will dazu die Ladeinfrastruktur und die erneuerbare Energie bereitstellen. Eine erste Kooperation der beiden Unternehmen besteht bereits im Valposchiavo, wo seit Frühjahr ein Elektropostauto als Schulbus unterwegs ist.

10 bis 20 Elektropostautos sollen es werden

Elektrobusse, die derzeit auf dem Markt sind, eignen sich für eher flache Gebiete, wie es heisst. Deshalb würden Postauto und Repower davon ausgehen, dass die Elektropostautos auf den Linien in der Region zwischen Chur und Bad Ragaz fahren werden. Läuft alles wunschgemäss, können die ersten zehn bis 20 Elektropostautos im ersten Halbjahr 2021 in Betrieb genommen werden

Zunächst gebe es aber noch einige offene Fragen zu klären, wie Postauto mitteilt. Dazu gehört die Finanzierung der Mehrkosten, die Beschaffung geeigneter Fahrzeuge sowie die Definition der konkreten Linien, auf denen die Fahrzeuge unterwegs sein werden. Ein zentraler und noch zu klärender Aspekt sei, wann, wo und auf welche Art die Batterien geladen werden würden, damit PostAuto die Fahrpläne jederzeit einhalten könne. (rac)

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