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Schweizer Automarkt legt weiter zu - Mehr Immatrikulationen im Mai

Die Baisse am Schweizer Automarkt scheint überwunden. Nach guten Zahlen im März und April wurden auch im Mai mehr Autos neu für den Verkehr zugelassen. Dabei fahren auf Schweizer Strassen immer mehr Elektroautos der Marke Tesla.

Agentur
sda
Dienstag, 04. Juni 2019, 09:52 Uhr Neuenburg
Nachfrage nach Autos bleibt intakt. (Archivbild)
Nachfrage nach Autos bleibt intakt. (Archivbild)
KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA

Im Mai wurden in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein insgesamt 28«060 Neuwagen immatrikuliert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 0,8 Prozent, wie die am Dienstag veröffentlichte Statistik des Importeurverbands Auto-Schweiz zeigt. Seit Jahresbeginn nahm die Zahl der eingelösten Personenwagen um 1,8 Prozent auf 128»745 zu.

Beliebt bleibt Volkswagen. In den ersten fünf Monaten wurden knapp 12 Prozent mehr VWs zugelassen und der Marktanteil bei den Immatrikulationen kletterte um einen Prozentpunkt. Zulegen konnten etwa auch Skoda, Seat oder Toyota, dagegen verloren Renault, Opel oder Fiat an Gewicht.

Tesla erreichte mit ihren Elektro-Autos einen Marktanteil von 1,8 Prozent nach 0,4 Prozent im Vorjahr. Dies dürfte vor allem daran liegen, dass viele Tesla-Fahrzeuge nach langen Lieferverzögerungen in den letzten Monaten ausgeliefert werden konnten.

Baisse verdaut

Der Automarkt habe den WLTP-Blues verdaut, schreibt Auto-Schweiz weiter. Bei WLTP handelt es sich um den neuen Prüfzyklus in der Branche. Die Umstellung auf den neuen Standard hatte bei einigen Herstellern zu Lieferproblemen geführt, was vor allem in den Verkaufszahlen der zweiten Jahreshälfte 2018 zu sehen war.

Jedoch stehe für die Autohersteller mit der Umstellung auf die neue Abgasnorm Euro 6d-Temp bereits die nächste Herausforderung vor der Tür. Die Norm, mit der die Überprüfung neuer Emissionsgrenzwerte im Fahrbetrieb fester Bestandteil bei der Genehmigung von Fahrzeugtypen wird, kommt im kommenden Herbst zur Einführung.

Für den weiteres Jahrseverlauf gibt sich der Verband aber optimistisch und rechnet - auch aufgrund der tieferen Vorjahresbasis - mit weiteren Zuwächsen bei den Neuimmatrikulationen.

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