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Spital Thusis und Spitex Viamala spannen zusammen

Die Delegierten des Spitals Thusis haben sich am Wochenende zur Delegiertenversammlung getroffen. Dabei wurden unter anderem die Fusionspläne mit der Spitex Viamala vorgestellt.

Südostschweiz
Montag, 27. Mai 2019, 16:54 Uhr Fusion
Das Spital Thusis und die Spitex Viamala wollen in Zukunft nicht nur enger zusammenarbeiten, sondern gar fusionieren.
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Am Wochenende haben sich die Delegierten des Spitals Thusis getroffen. Dabei orientierte Stiftungsratspräsident Curdin Capaul zusammen mit dem Präsidenten der Spitex Viamala, Johannes Pfenninger, über die Fusionspläne der beiden Institutionen. Wie es in einer Mitteilung des Spitals heisst, soll die regionale Gesundheitsversorgung mit der Fusion in einem schwierigen Umfeld für alleinstehende Unternehmungen gestärkt und gesichert werden. Dadurch, dass Synergien gemeinsam genutzt werden, sollen Kosten optimiert werden. Für die Patienten, Klienten und Angehörigen soll es künftig einheitliche Ansprechpartner für ambulante und stationäre Leistungen geben.

Ebenso wichtig sei die Sicht der Arbeitnehmer. Insgesamt 250 Personen arbeiten in den beiden Betrieben. Als starker Arbeitgeber mit vielen Ausbildungsstellen will man auf dem umkämpften Arbeitsmarkt attraktiv sein.

Ab 2020 ist man eins

Die Fusion soll laut Mitteilung mittels Vermögensübertragung des Vereins Spitex Viamala auf die Stiftung Spital Thusis vollzogen werden. Die bestehenden Anstellungsverträge werden vollumfänglich übernommen. Für die Gemeinden gibt es keine grossen Veränderungen, wie es heisst. Die bestehende Finanzierung mittels Leistungsvereinbarung bleibe bestehen.

Der definitive Fusionsentscheid soll von beiden Betrieben am 22. August gefällt werden, der operative Start ist auf Anfang 2020 vorgesehen. (rac)

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