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Ems testet schon einmal das «Grillrad»

Diesen Sommer lädt die Ems-Gruppe zum Tag der offenen Tür ein. Rund 10'000 Besucher werden erwartet. Und auf diese wartet eine besondere Köstlichkeit: die «Bündner Puurachalb-Bratwurst» vom «Grillrad».

Andri
Nay
Mittwoch, 03. April 2019, 04:30 Uhr Bereit für den Sommer
600 Würste können pro Stunde grilliert werden. Franz Sepp Caluori (li), Magdalena Martullo und Thomas Roffler sind beeindruckt.
OLIVIA ITEM

Eine Wurst nach der anderen purzelt aus dem «Grillrad». 75 Würste können mit dem von Gabriel Strebel erfundenen Grill in Form eines Rads gleichzeitig grilliert werden. Zur Anwendung kommt dieser innovative Röster am 15. Juni, wenn die Ems Chemie zum «Tag der offenen Tür» einlädt. Auf diesen neuartigen Grill kommt dann auch ein innovatives Produkt: die «Bündner Puurachalb-Bratwurst». Sie ist ein Gemeinschaftsprodukt vom Bündner Bauernverband, von Gastro Graubünden, dem Schweizer Kälbermästerverband und dem Bündner Kälbermästerverein. Gestern wurde auf dem Werkhof der Ems Chemie schon einmal ein Probegrillen durchgeführt.

«Besser als eine Olma-Bratwurst»

Produziert wird die «Bündner Puurachalb-Bratwurst» von der Metzgerei Mark in Lunden. Geschäftsführer Andy Mark war beim Probegrillen in Domat/Ems mit dabei. Er sagte: «Die ‘Puurachalb-Bratwurst’ ist eine besonders edle Wurst. Der Kalbfleischanteil ist viel höher als bei einer gewöhnlichen Bratwurst.» Auch Thomas Roffler, Präsident des Bündner Bauernverbands, ist mächtig Stolz auf das neue Produkt: «Die Wurst basiert auf einer rein regionalen Wertschöpfungskette: vom bäuerlichen Hof über regionale Schlachthöfe bis auf die Teller in den Bündner Spezialitätenrestaurants.» Probiert haben, nebst Mark und Roffler, die Bündner Wurst am gestrigen Anlass auch Mitarbeiter der Ems Chemie, die von Geschäftsführerin Magdalena Martullo dafür eine Pause erhielten. Auch die Ems-Chefin selbst probierte die Wurst und war begeistert: «Besser als eine Olma-Bratwurst. Ganz bestimmt.»

30 Bündner Lieferanten

Das Catering am «Tag der offenen Tür» wird von Gastro Graubünden organisiert. Das ist der bisher grösste Anlass, bei dem der Verband für Hotellerie und Gastronomie für die Verpflegung sorgt. Für diesen Grossanlass arbeitet er mit 30 Bündner Lieferanten und 200 Helfern zusammen, darunter auch Lernende und Schulklassen. Für Verbandspräsident Franz Sepp Caluori ist es der ideale Anlass, damit möglichst viele Bündner auf den «Puurachalb»-Geschmack kommen. Auch Caluori nahm gestern eine Wurst vom «Grillrad» und meinte nach einem Biss: «Sie schmeckt hervorragend.»

Kennt Ihr die bekanntesten Bündner Würste? Wir haben sie für Euch zusammengetragen:

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