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Das WEF auf Twitter: Eine Hass-Liebe

Das WEF 2019 hat begonnen, Bundespräsident Ueli Maurer hat das Weltwirtschaftsforum am Dienstagmorgen eröffnet. Ab sofort dreht sich das Twitter-Rad um einiges schneller und die Hashtags, die trenden drehen sich zur Hälfte um das WEF. Zeit für einen Blick in die Twitto-Sphäre.

Oliver
Fischer
Dienstag, 22. Januar 2019, 16:47 Uhr WEF 2019

«Globalisierung 4.0: Auf der Suche nach einer globalen Architektur im Zeitalter der vierten industriellen Revolution» – Unter diesem Motto steht das diesjährige WEF, das Klaus Schwab und Ueli Maurer am Diestag morgen eröffnet haben. Weil die Reden, Diskussionen, Panels und Podien vor allem etwas für die Menschen vor Ort sind, haben wir stattdessen einmal einen Blick in die Timeline von Twitter geworfen und den einen oder anderen interessanten Tweet rausgesucht.

Diese Dame etwa stellt fest, dass die Globalisierung 4.0 offenbar nichts dazu beitrage, dass der Frauenanteil am WEF ansteige:

Sir Davis Attenborough glaubt nach wie vor an eine gesunde Zukunft für Erde und Menschheit. Sein Wort in irgendjemandes Ohr in Davos:

CNN in Front of da House:

Nicht nur die Bündner Regierung ist am WEF-Eröffnungstag vor Ort, sondern auch die Davoser Grossrätin Vàlerie Favre Accola:

Auch eine Möglichkeit das WEF zu interpretieren:

Und so sah es auf Twitter rund zwei Wochen vor dem WEF-Start aus:

Noch sind es gut zwei Wochen, bis die Augen der Welt sich für einige Tage auf die Bündner Bergwelt, konkret Davos und das WEF, richten. Die Ankündigung und Absage von Teilnehmern – zuletzt bei US-Präsident Donald Trump oder dem neuen brasilianischen Staatschef Jair Bolsonaro – oder Vorbereitungsarbeiten im Ort sorgen aber schon seit Wochen und auch jetzt immer wieder für interessante Auswüchse in den sozialen Medien, vor allem auf Twitter.

Wir haben uns darum einmal ein bisschen umgeschaut zwischen den Hashtags #wef, #wef19 und #davos und sind doch auf einige aus verschiedenen Gründen interessante Wortmeldungen gestossen. Und klar, Donald Trump hat auch auf Twitter dominiert, es gab aber zum Glück auch noch das eine oder andere Tweet-Thema.

So stehen zum Beispiel schon zwei Wochen vor WEF-Beginn verschiedenenorts Absperrungen herum:

Zu reden gibt gerade in der Schweiz auch die Tatsache, dass sich Bundespräsident Ueli Maurer mit US-Präsident Trump treffen wollte. 

Ein Essen einem Gourmet-Restaurant dürfte ohnehin mit einer beachtlichen Rechnung zu Buche schlagen. Ob auch diese Preise während des WEF neue Dimensionen annehmen, entzieht sich unserer Kenntnis. Eine Übersicht über einige lohnenswerte Speisestätten, wie sie diese Bloggerin liefert, kann aber allemal – und auch für die Zeit nach dem WEF – nicht schaden.

Ist das jetzt grosse Vorfreude oder triefender Sarkasmus? 

Apropos Jair Bolsonaro: Der brasilianische Präsident soll anscheinend am WEF in Davos seine ökonomischen und aussenpolitischen Pläne vorstellen.

Wie es scheint wird der chinesische Präsident Xi Jinping nicht nach Davos kommen. Er schickt stattdessen seinen Vize.

Dass man sich dem WEF auch auf eine ganz andere, poetische Weise annähern kann, zeigt dieser Tweet:

Man kann sich in Davos auch einfach mal über den Winter freuen. Schliesslich gibt es auch ein Leben vor, während und nach dem WEF, das nichts mit dem Forum zu tun hat.

Eine kurze, persönliche Zwischenfrage des Autoren dieser Meldung: Gibt es eigentlich schon irgendwo eine Liste, welche Hollywood Stars und Sternchen dieses Jahr in Davos aufschlagen? Clooneys? Jolie? Di Caprio? Anyone?

Kennt Ihr dieses Gefühl, wenn Euch jemand die ganze Zeit über mehr oder weniger offen anstarrt? Ja, dieser WEF18-Besucher auch nicht.

Nach der WEF-Absage von Donald Trump hat vielleicht ein anderer Magistrat auch #käluscht mehr und Zeit für andere Veranstaltungen?

Wer sich immer schon gefragt hat, was das eigentlich genau für Leute sind, die am WEF teilnehmen, dem sei hiermit gesagt: Solche, die sich dieses Reisemittel leisten können:

Ein kurze, persönliche Zwischenfrage des Autoren dieser Meldung: Was machen eigentliche die Trump-Fanboys Christian Dorer und Roger Köppel dieses Jahr während des WEF?

Apropos Reisemittel der WEF-Teilnehmer:

Man könnte es natürlich auch anders machen. So etwa, aber ja, nicht jeder ist eine weltbekannte, 15-jährige Umweltaktivistin:

Eine kurze, persönliche Abschlussbemerkung des Autoren dieser Meldung: Falls jemand eine zündende Idee hat, wie man den faschistoiden brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro ebenfalls dazu bewegen könnte, seinen Besuch am WEF abzusagen, wäre das äusserst willkommen.

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