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Trump hat schon 3,45 Millionen fürs WEF ausgegeben

Die US-Regierung hat für den WEF-Besuch von Donald Trump bereits 2,8 Millionen Franken ausgegeben, viel davon in der Schweiz. Wie viel Geld letztlich hier bleibt, ist noch unklar.

Südostschweiz
Samstag, 12. Januar 2019, 04:30 Uhr Zahlreiche Hotelbuchungen
Intercontinental Hotel Davos
Und Plötzlich hat es im «Intercontinental» während des WEF wieder Platz.
ARCHIV THEO GSTÖHL

Die Vorbereitungen auf den Besuch von Donald Trump am WEF sind seit der Ankündigung vor Weihnachten auf Hochtouren gelaufen. Weil Trump mit einer gewaltigen Entourage nach Davos gekommen wäre, mussten entsprechend viele und umfangreiche Buchungen getätigt werden. Auf 3,45 Millionen Franken beziffert der «Tages-Anzeiger» die bisherigen Ausgaben für die Reise. Dieses hat die Zeitung aus Zahlen der Datenbank der US-Regierung zusammengesucht.

Viele Buchungen und Zahlungen wurden auch noch getätigt, als in den USA der Shutdown von Regierung und Verwaltung bereits eingetreten war. Darunter sind laut «Tages-Anzeiger» etwa Vorauszahlungen über 322'000 Franken für Mietwagen oder 230'000 Franken für Zimmer im Hotel «Madrisa Lodge» in Klosters. Auch im Hotel «Intercontinental» in Davos wurden Buchungen getätigt, so etwa für den so genannten Functional Space für 227'000 Franken. Weitere Buchungen wurden auch im Hotel «Quellenhof» in Bad Ragaz getätigt.

Unklar ist laut der Zeitung allerdings, ob alle diese Buchungen dann auch tatsächlich bezahlt werden müssen. Klar ist, es wird eine amerikanische Delegation am WEF geben, aber eine deutlich kleinere. Aber, eine US-Zeitung, die sich ebenfalls mit den Regierungsausgaben für den WEF-Besuch befasst hat, meint, die Buchungen müssten höchstwahrscheinlich auch bei Stornierungen bezahlt werden, weil die Hoteliers und Dienstleister während des WEF besonders «rigide Annullierungsbedingungen» anwenden würden. (so)

Dieser kleine Punker wurde heute zum höchsten Davoser (zum Landratspräsidenten) gewählt. Auch mehr als 10 Jahre nach...

Gepostet von Box Davos am Donnerstag, 10. Januar 2019

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