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Tiefste Juli-Arbeitslosigkeit der letzten 13 Jahre

Weniger als 1000 Menschen waren im Juli in Graubünden als arbeitslos registriert. Die Quote von 0,8 Prozent ist so niedrige wie seit 2005 noch nie.

Südostschweiz
Donnerstag, 09. August 2018, 10:04 Uhr Rekord-Tief
RAV Graubuenden Arbeitslosigkeit Arbeit
Im Kanton Graubünden waren im Juli so wenige Menschen arbeitslos wie noch nie seit 2005.
MARCO HARTMANN/ARCHIV

929 Menschen waren im Juli 2018 als arbeitslos im Kanton Graubünden gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 0,8 Prozent. So tief war diese Quote im Juli seit 2005 noch nie. Am nächsten kam der Juli 2008 diesem Wert mit 959 arbeitslos Gemeldeten und einer Quote von 0,9 Prozent. Diese Zahlen gehen aus der offiziellen Statistik des Amts für Industrie, Gewerbe und Arbeit hervor. In den Jahren von 2005 bis 2017 schwankte die Arbeitslosenquote zwischen 1 und 1,8 Prozent.

Gegenüber dem Juni 2018 ist die Zahl der Arbeitslosen um 200 Personen gesunken, dies ist aber vor allem ein saisonales Phänomen, weil im Sommer deutlich mehr Arbeitnehmer im Tourismus beschäftigt sind.

Knapp 2000 Stellensuchende

Neben den Arbeitslosen weist die Statistik auch die so genannten nichtarbeitslosen Stellensuchenden aus, also Personen, die an Weiterbildungs- und Beschäftigungsprogrammen teilnehmen, Zwischenarbeit leisten oder die Vermittlungsdienste der regionalen Arbeitsvermittlung (RAV) in Anspruch nehmen. Hier sind 998 Personen erfasst, total waren im Juli darum in Graubünden 1927 Stellensuchende registriert.

Auch gesamtschweizerisch ist die Arbeitslosenquote im Juli so tief wie seit 2008 nicht mehr. Sie lag bei 2,4 Prozent oder 106'052 Personen. 2008 lag sie bei 2,3 Prozent in den Jahren 2005 bis 2017 schwankte sie aber mehrheitlich zwischen 3 und 3,8 Prozent.

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