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Cartier-Chef hängt Richemont-Kollegen beim Lohn ab

Beim Luxusgüterkonzern Richemont hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 der Chef von Cartier, Cyrill Vigneron, mit 6,0 Millionen Franken den höchsten Lohn erhalten.

Agentur
sda
Freitag, 01. Juni 2018, 10:26 Uhr Zürich
Der Chefposten bei Cartier ist der bestbezahlte in der Richemont-Gruppe: Cyrill Vigneron bezieht für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Salär von 6 Millionen Franken. (Archiv)
Der Chefposten bei Cartier ist der bestbezahlte in der Richemont-Gruppe: Cyrill Vigneron bezieht für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Salär von 6 Millionen Franken. (Archiv)
KEYSTONE/SANDRO CAMPARDO

Verwaltungsratspräsident Johann Rupert, der auch die Geschäftsleitung präsidiert, verdiente dagegen 3,1 Millionen Franken und damit etwas weniger als die 3,2 Millionen im Jahr davor, wie dem am Freitag veröffentlichten Richemont-Geschäftsbericht zu entnehmen ist.

Hinter Vigneron folgen lohnmässig der operative Chef (COO) Jérôme Lambert mit einem Salär von 4,9 Millionen und der CEO Van Cleef&Arpels, Nicolas Bos, der einen Lohn von 4,6 Millionen erhielt.

Der seit April 2017 amtierende Finanzchef Burkhart Grund kam auf ein Salär von ebenfalls 4,6 Millionen, sein mittlerweile in den Verwaltungsrat gewechselter Vorgänger Gary Saage darf sich noch immer über einen Entschädigung von 3,0 Millionen freuen.

Insgesamt liess sich Richemont seinen 27 Personen umfassenden Verwaltungsrat 12 Millionen Franken kosten. Die höchste Entschädigung erhielt mit 4,5 Millionen dabei der ehemalige CEO Richard Lepeu. Im Vorjahr hatte dieser als amtierender CEO noch eine Entschädigung von 8,9 Millionen Franken erhalten.

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