Kraftwerke Hinterrhein mit mässigem Ergebnis
Im letzten Jahr wurde in den Anlagen der Kraftwerke Hinterrhein deutlich weniger Strom produziert. Einer der Gründe sei die unterdurchschnittlichen Niederschlagsmenge.
Im letzten Jahr wurde in den Anlagen der Kraftwerke Hinterrhein deutlich weniger Strom produziert. Einer der Gründe sei die unterdurchschnittlichen Niederschlagsmenge.
Im letzten Jahr wurde in den Anlagen der Kraftwerke Hinterrhein deutlich weniger Strom produziert, 83 Prozent vom langjährigen Mittel. Als Grund nannte das Unternehmen an der Generalversammlung am Freitag in Splügen die unterdurchschnittlichen Niederschlagsmengen des letzten Jahres. Dies ist einer der Gründe, warum das Unternehmen auf ein «mässiges Geschäftsjahr» zurückblickt. Wie alle anderen Wasserkraft-Produzenten ist auch die KHR unter wirtschaftlichem Druck. Die Herausforderungen des Strommarktes zwingen das Unternehmen zu einer Senkung der Produktionskosten. Trotzdem schlug Präsident der KHR, der Zürcher Stadtrat Andres Türler, gegenüber Aktionären, Delegierter der Partnerunternehmen und Vertreter der Konzessionsgemeinden vorsichtig optimistische Töne an. «Es könnte sich längerfristig eine leichte Erholung abzeichnen», sagte er gegenüber dem Publikum, in dem auch Regierungsratspräsident Mario Cavigelli und RhB-Direktor Renato Fasciati sassen.
Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich hat 19,5 Prozent des Aktienkapitals der KHR inne. Nebst dem EWZ sind unter anderem die Axpo mit 19,5 Prozent, der Kanton mit 12 Prozent und die Konzessionsgemeinden mit 3 Prozent beteiligt am Unternehmen.
Madleina Barandun hat mit Andres Türler, Präsident der KHR AG und Stadtrat aus Zürich gesprochen.
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