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Zizers bekommt dieses Jahr schnelleres Internet

Die Einwohner von Zizers können sich freuen: Bis Ende Jahr bekommt die ganze Gemeinde Glasfasernetz.

Südostschweiz
06.03.18 - 11:35 Uhr
Wirtschaft
Der Stand des Breitband-Internet-Ausbaus in der Schweiz. (Stand August 2016)
Der Stand des Breitband-Internet-Ausbaus in der Schweiz. (Stand August 2016)
SCREENSHOT/SWISSCOM.CH

Während National- und Ständerat in Bern darüber diskutieren, ob die Randregionen der Schweiz bessere Internetanschlüsse bekommen sollen und ob das Mobilfunknetz für den neuen Standard 5G aufgerüstet werden muss oder nicht, werden in Zizers Nägel mit Köpfen gemacht. Wie die Swisscom in einer Mitteilung schreibt, beginnen in den kommenden Wochen die Ausbauarbeiten, um die ganze Gemeinde ans Glasfasernetz anzuschliessen.

Der Ausbau soll noch im Jahr 2018 abgeschlossen werden und den Einwohnern von Zizers Internetgeschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/S ermöglichen. Der Ausbau geschieht im Rahmen des Swisscom-Plans alle Gemeinden der Schweiz bis Ende 2021 ans Glasfasernetz anzuschliessen. Zwar wird der Ausbau vollumfänglich von Swisscom gemacht, den Internet-Nutzern wird damit aber die freie Wahl ihres Anbieters aber nicht eingeschränkt. (ofi)

 

Auf dieser Website von Swisscom könnt Ihr prüfen, wie schnell der Internetanschluss an eurer Adresse ist.

Die CVP Graubünden begrüsst den Ständeratsentscheid von Montag, 5. März, die Internetgrundversorgung auszubauen. Die Datengeschwindigkeit soll demnach von heute 3 Mbit/S auf 10 Mbit/S angehoben werden. «Gerade für das Berggebiet bedeutet dieser Entscheid einen Quantensprung», schreibt die CVP in einer Stellungnahme.

Der Entscheid geht auf einen Vorstoss von CVP-Nationalrat Martin Candinas zurück, der sich darum besonders über den Entscheid freut. Graubünden böten sich durch diesen Ausbau neue Chancen  standortunabhängige Arbeitsplätze zu generieren, so Candinas:
«Wir müssen Graubünden fit für die Zukunft machen – von flächendeckenden Breitbandverbindungen werden namentlich Private, Familien, Schulen, Touristen, Gäste und Unternehmungen profitieren und Graubünden vorwärts bringen.»

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