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Der RhB-Bahnhof ist künftig auch eine Post

Die Post baut ihr Pickpoststellen-Netz in Graubünden aus. Dabei zählt sie auch auf die Unterstützung eines hiesigen Partners.

Gian Andrea
Accola
Dienstag, 09. Januar 2018, 15:11 Uhr Pickpost-Nachfrage steigt
Bahnhof Davos
Auch am Bahnhof Davos Platz können künftig Pakete versandt und empfangen werden.
ARCHIV BÉLA ZIER

Online-Shopping wird in der Schweiz immer beliebter. Das merkt die Schweizer Post an der steigenden Nachfrage nach ihren Paketdienstleistungen. Bereits heute betreibt sie laut einer Medienmitteilung schweizweit rund 2400 sogenannte Pickpost-Stellen, an denen Postkunden ihre Pakete aufgeben und empfangen können. Das Angebot richtet sich vor allem an Kunden, die selten dann zu Hause sind, wenn der Postbote vorbeikommt.

Im ganzen Kanton verstreut

Auch an Graubünden geht diese Entwicklung offenbar nicht spurlos vorbei. Denn ab dem kommenden Montag, 15. Januar, erweitert die Post ihr Pickpost-Netz im Kanton um 15 Stellen. Und zwar mithilfe eines hiesigen Partner auf Schienen. Sämtliche neuen Pickpost-Stellen befinden sich – auf den ganzen Kanton verstreut – an RhB-Bahnhöfen. Was die Überlegung dahinter ist, erläutert Thomas Baur, Netzleiter bei der Post: «Die neuen Standorte sind insbesondere für Pendler ideal gelegen. Sie können ihre Pakete künftig bequem auf dem Arbeits- oder Heimweg abholen oder aufgeben.» Ausserdem hätten die Bahnhof-Schalter für die Post attraktive Öffnungszeiten, die meisten seien sogar samstags und sonntags geöffnet, schreibt die Post weiter.

An folgenden RhB-Bahnhöfen können Postkunden künftig ihre Pakete via Pickpost aufgeben oder abholen:

  • Arosa
  • Davos Platz
  • Disentis
  • Domat/Ems
  • Ilanz
  • Klosters Platz
  • Pontresina
  • Poschiavo
  • Samedan
  • Schiers
  • Scuol
  • St. Moritz
  • Thusis
  • Tiefencastel
  • Zernez

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Es wäre vielleicht besser, die Post bietet den gesamten Service am RhB-Bahnhof an - wenn in dem Ort die Post geschlossen werden soll -, als nur Päckli-Service. Optimal wäre das, wenn die Post auch noch Bahnservice anbieten würde. das sollte doch kein grosses Problem sein, Postmitarbeiter auch noch den Banhservice zu vermitteln.