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Bruno Hug verlässt die «Obersee Nachrichten»

Ralf Seelig übernimmt die Geschäftsführung der Obersee Nachrichten AG. Er löst Bruno Hug ab. Der langjährige Leiter und Chefredaktor scheidet aus dem Unternehmen aus. Zudem akzeptiert das Unternehmen das Gerichtsurteil in Sachen Kesb/Stadt Rapperswil-Jona.

Südostschweiz
Freitag, 15. Dezember 2017, 12:25 Uhr Führungswechsel
Bruno Hug, langjähriger Leiter und Chefredaktor, gibt die «Obersee Nachrichten» ab.
ARCHIV

Ralf Seelig ist bei Somedia in Chur als Kadermitglied und Abteilungsleiter im Bereich Zeitungen, Zeitschriften und Buchverlage tätig. Er übernimmt die Führung der Obersee Nachrichten AG vom langjährigen Leiter und Chefredaktor Bruno Hug per sofort. Seelig wird in den nächsten Tagen bestimmen, wer die Redaktion der «Obersee Nachrichten» künftig leiten wird.

Der Verwaltungsrat der Obersee Nachrichten AG hat zudem beschlossen, das Urteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland in Saschen Kesb/Stadt Rapperswil-Jona zu akzeptieren.

Im Jahr 1981 gründete der heute 63-jährige Ostschweizer Hug die Gratis-Wochenzeitung «Obersee Nachrichten» für den Raum oberer Zürichsee. 1999 verkaufte er sie an die die heutige Somedia in Chur.

Hug war von 1986 bis 2010 Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates des damaligen SC Rapperswil-Jona und führte den Eishockeyklub in die höchste Liga. Weiter hat er den Pizzakurier «Dieci» mitaufgebaut, an dem er bis heute beteiligt ist. Im vergangenen Jahr kandidierte Hug zudem als Stadtpräsident von Rapperswil-Jona. Im ersten Wahlgang machte er als wilder Kandidat am meisten Stimmen. Vor dem zweiten Wahlgang zog er seine Kandidatur allerdings zurück. 

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Herr Lebrument und die Somedia sind in der Medienlandschaft ja nicht gerade als Softies bekannt. Wenn ein Verleger dieses Kalibers nach der ersten Instanz die Notbremse zieht, hat er das sicher mit seinen Anwälten sorgfältig geprüft. Lebrument verliert gar nicht gern, wird aber erkannt haben, dass es besser ist für sein Unternehmen, der Sache ein Ende zu bereiten.

Die Südostschweiz lässt einen der letzten unabhängigen Berichterstatter im Regen stehen. Tragisch was heute geschehen ist. Bruno Hug hat im Linthgebiet extreme Missstände aufgedeckt und angeprangert. Die KESB Linth ist wohl die am schlechtesten geführte KESB der ganzen Schweiz. Geführt von einem Juristen welcher lieber mit Klagen um sich wirft als im eigenen Amt für korrektes Verhalten und Ordnung zu sorgen. Die von Hug aufgedeckten Fälle sind allesamt mit Fakten belegt.
Anstatt die angeprangerten Fälle der KESB Linth unter die Lupe zu nehmen wird Bruno Hug vom Bezriksgericht Sarganserland, wohl hauptsächlich wegen Facebook Einträgen welche von Dritten gemacht wurden, zumindest teilweise schuldig gesprochen. Ein schlechter Witz was das Bezirksgericht und die Chefs von Somedia bieten.

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