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Slow Food schneller produzieren

Myrtha und Siegfried Fischli optimieren die Herstellung von Alpziger mit neuer Abfüllanlage.

Paul
Hösli
10.12.17 - 04:30 Uhr
Wirtschaft
Produzieren Alpziger: Myrtha und Siegfried Fischli freuen sich über die finanzielle Unterstützung.
Produzieren Alpziger: Myrtha und Siegfried Fischli freuen sich über die finanzielle Unterstützung.
SASI SUBRAMANIAM

Die Familie Fischli aus Näfels stellt Alpziger her – dies mit grossem Erfolg. Um den Produktionsablauf zu optimieren, wird derzeit eine Abfüllanlage hergestellt. «Es ist ein Einzelstück. Im Moment sind wir mit dem Resultat aber noch nicht ganz zufrieden», erklärt Myrtha Fischli. Die Maschine soll rund 10 000 Franken kosten.

Finanzielle Unterstützung bekommen die Zigersennen von Slow Food Ostschweiz. Gut 1000 Franken haben die Mitglieder der Organisation gespendet. «Auch wenn es nicht die ganzen Kosten deckt, freuen wir uns natürlich sehr über den Betrag.»

Noch befindet sich die Abfüllanlage in der Produktionsphase. Wann diese abgeschlossen ist, weiss Myrtha Fischli nicht konkret. «Wir hoffen natürlich auf den kommenden Frühling, wenn die neue Alpsaison beginnt.»

Dass das Produkt bei den Konsumenten ankommt, erfuhr die Familie Fischli am Herbstmarkt beim Schloss Wartegg in Rorschacherberg. An diesem war der Glarner Alpziger bereits am Mittag ausverkauft. Ein schöner Erfolg, der für das tolle Produkt spreche, wie es in einem Newsletter von Slow Food Schweiz heisst.

Paul Hösli ist Redaktor bei den «Glarner Nachrichten» in Ennenda. Wenn er keine Artikel über das regionale Geschehen verfasst, produziert er die Zeitung. Zudem ist er der Stellvertreter von Ruedi Gubser für das Ressort Sport. Er ist seit 1997 bei der «Südostschweiz», im Jahr 2013 wechselte er intern von der Druckvorstufe in die Redaktion. Zuerst in einem 40-Prozent-Pensum und seit 2016 zu 100 Prozent. Mehr Infos

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