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Hoffnung zwei Monate danach

Positive Nachrichten aus Rueun: Die neuen Hühner für den Gula-Hof sind bereits geschlüpft. Die Bauernfamilie Alpiger bestätigt gegenüber dem «Bündner Tagblatt», dass die Instandstellungsarbeiten in vollem Gang sind.

Südostschweiz
Donnerstag, 19. Oktober 2017, 10:44 Uhr 2000 Hühner tot bei Stallbrand

Es war ein Schock: In der Nacht auf den 14. August brannte der Hühnerstall der Bauernfamilie Alpiger in Rueun lichterloh. Dabei erstickten 2000 Legehennen im Rauch und der Stall brannte komplett aus – zu retten war nichts mehr.

Eine Luftaufnahme vom Tag danach zeigt, wie verheerend der Brand war.

In der Zwischenzeit sind zwei Monate vergangen und der Optimismus kehrt zurück. In der Not habe man treue Helfer gefunden, wie Anita und Markus Alpiger im Interview mit dem «Bündner Tagblatt» erzählen. So beispielsweise der Bauer Linus Cadalbert aus Rueun, der das nötige Know-how mitbringt um den Wiederaufbau des Stalls tatkräftig zu unterstützten.

Aus der Asche entsteht Neues

Da die Bio-Eierproduktion eines der Standbeine des Betriebs ist, muss diese so schnell als möglich wieder zum Laufen gebracht werden. Kurz vor Weihnachten werden deshalb 2000 neue Legehennen nach Rueun geliefert um nach einer kurzen Angewöhnungszeit im neuen Jahr Bio-Eier produzieren zu können. «Dann sind die Wunden hoffentlich geheilt», so Markus Alpiger.

Beim Wiederaufbau des Stalls wird eine Optimierung vorgenommen, so dass die Hühner in Zukunft sicherer sind. Der Wintergarten, also der Auslauf der Hühner, wird neu auf die Nordseite oberhalb des Stalls verlegt, während das Untergeschoss künftig als Maschinen-Einstellhalle genutzt wird.

Der Hofladen, der beim Brand ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist bereits seit Längerem wieder in Betrieb. Er wurde neu beim Wohnhaus eingerichtet.

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