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Davoser Rinerhorn braucht Schnee

Die Rinerhornbahn will 3,75 Millionen Franken für technische Beschneiung investieren.

Béla
Zier
Freitag, 25. August 2017, 11:00 Uhr Millionen für technische Beschneiung
Die Bergbahn Rinerhorn in Davos.
BELA ZIER

Um das langfristige Überleben der Davoser Rinerhornbahn zu sichern, sei es unumgänglich, in den nächsten Jahren in die Schneesicherheit zu investieren. Das ist im Geschäftsbericht 2016/17 des finanziell nicht auf Rosen gebetteten Unternehmens festgehalten. Nächstes Jahr soll nun ein Projekt umgesetzt werden.

An der Generalversammlung der Bergbahn vom Freitag auf dem Rinerhorn informierte ihr Verwaltungsratspräsident Klaus May darüber, dass man 3,75 Millionen Franken in die technische Beschneiung investieren will. Damit soll in der Region des Juonli-Schlepplifts sowie im unteren Bereich des Nülli-Schlepplifts für Schneesicherheit gesorgt werden.

Finanzierung mit Darlehen

Laut May soll die Finanzierung durch drei Darlehen erfolgen. Eine Million Franken will die Davos Klosters Bergbahnen AG (DKB), die Muttergesellschaft, bereitstellen. Weitere 1,75 Millionen Franken würde der DKB-Verwaltungsrat und Unternehmer Karl-Walter Braun einbringen. Vom Kanton Graubünden erhofft sich die Rinerhornbahn ein NRP-Darlehen von einer Million Franken. Um letzteren Beitrag zu erhalten, ist eine Bürgschaft der Gemeinde Davos nötig. Das bedingt in Davos eine Volksabstimmung.

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