Marktverhältnisse beschäftigen den Stromkonzern weiterhin
Mit einer Million Franken Gewinn bezeichnet Repower-CEO Kurt Bobst das erste Halbjahr 201 als «zufriedenstellend». Die Marktverhältnisse setzen das Stromgeschäft aber weiterhin unter Druck.
Mit einer Million Franken Gewinn bezeichnet Repower-CEO Kurt Bobst das erste Halbjahr 201 als «zufriedenstellend». Die Marktverhältnisse setzen das Stromgeschäft aber weiterhin unter Druck.
Der Gewinn des Bündner Stromkonzerns Repower beträgt im ersten Halbjahr ein Million Franken. Günstigere Rahmenbedingungen aus dem Geschäft in Italien trugen zu diesem Ergebnis bei, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Auch die Verschuldungszahlen seien sehr gut. «Repower weist per 30. Juni 2017 eine Nettoliquidität aus, alle verzinslichen finanziellen Verbindlichkeiten können durch die Vermögenswerte gedeckt werden», heisst es weiter.
Das operative Ergebnis lag mit 20 Millionen Franken um 55 Prozent unter jenem des letzten Jahres.
Weniger Mitarbeiter
Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sank auf 569 Vollzeitstellen. Dies als Folge verschiedener Devestitionen. Repower besitzt über 600 Vertriebsberater in Italien und bildet 30 Lernende in der Schweiz aus.
Trotz der leichten Entspannung des Wechselkurses zwischen Franken und Euro bleibt die Situation im Stromgeschäft aber weiterhin unter Druck, schreibt der Bündner Stromkonzern weiter. «Auf der anderen Seite ist Repower dank den Fortschritten in der Strategieumsetzung und aufgrund der soliden Kapitalbasis gut positioniert, um in dem sich rasch wandelnden Markt gut zu bestehen.»
Ladestationen für die Elektromobilität
«Repower hat sich mit Plug'n'Roll zum führenden Anbieter von Services und Ladeinfrastrukturen für die Elektromobilität in der Südostschweiz entwickelt», heisst es in der Medienmitteilung weiter. In der Valposchiavo werden bereits sechs und schon bald acht Ladesäulen angeboten.
Gewachsen ist auch das Netzwerk der Elektroautofahre, die die Plug'n'Roll-App nutzen: Rund 2000 Kunden greifen darauf zurück.
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