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Zumthor: «Turmbau zu Vals als Kabarett»

Vals «Das gleicht einem Kabarett», sagt Peter Zumthor mit Blick auf die Vorgänge rund um den geplanten Turmbau in Vals.

Stefan
Bisculm
Freitag, 12. Mai 2017, 11:20 Uhr Therme Vals
Peter Zumthor kritisiert den geplanten Turm in Vals.

In einem Interview mit dem internationalen Architektur- und Designmagazin sagt der Architekt der Valser Therme, ihm sei von Anfang an klar gewesen, dass der vorgesehene Standort für den Turm in einer Schutzzone der Valserquelle liege.

«Ich hätte Thom Mayne schon früh sagen können, nimm dein Geld und arbeite nicht hier, denn ich kenne diese Leute.» Der US-Architekt Thom Mayne plant im Auftrag von Therme-Besitzer Remo Stoffel in Vals einen 381 Meter hohen Turm. Das Projekt befindet sich jedoch in einer Sackgasse. Wegen besagte Quellschutzzone ist bisher noch nicht einmal der Standort für das kühne Projekt bestimmt.

Seine Therme in Vals bezeichnet Zumthor im Interview weiter noch als ein soziales Projekt, das er zusammen mit seiner Frau und der Gemeinde erfolgreich betrieben habe. Dieses soziale Projekt sei seit dem Verkauf an den einheimischen Immobilienunternehmer Remo Stoffel aber gestorben, sagt der Haldensteiner Architekt.

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