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Wenn das Wetter die Preise regelt

Die Pizolbahnen und die Belalpbahnen bieten künftig wetterabhängige Tageskarten an. Bei schlechtem Wetter sollen diese bis zu 50 Prozent vergünstigt erhältlich sein. Ein ganzes anderes System verfolgen hingegen die Bergbahnen Lenzerheide.

Südostschweiz
Mittwoch, 11. Januar 2017, 19:48 Uhr Wetterabhängige Tageskarten
Schlechteres Wetter - tiefere Preise. Screenshot TV Südostschweiz

Das Unternehmen würde sich mit dem dynamischen Preismanagement an den Trend in der Hotellerie, bei Reiseveranstaltern und anderen anpassen. Damit würden Kaufanreize gesetzt und strategisch planende Kunden belohnt.

Wetterfrosch setzt die Preislatte

Grundlage der Preise sollen laut Medienmitteilung die Wetterdaten der Mittelstation Gaffia im Pizolgebiet sein. Diese würden von SRF Meteo jeweils sieben Tage im Voraus prognostiziert. So hätte eine Prognose wie «zeitweise sonnig, zeitweise Schneefall» eine 18-Prozent-Reduktion zur Folge. «Bewölkt, häufiger Schneefall» wäre sogar 50 Prozent günstiger. TV Südostschweiz hat sich das Konzept näher angeschaut:

Nicht ganz neu

Auch bei der Weissen Arena AG existieren Preisreduktionen bei schlechten Wetterbedingungen. Diese werden über das «Laax Inside»-App gesteuert. So können Preise bei schlechtem Wetter gesenkt werden.

Nur bezahlen, was man nutzt

Ein anderes System wollen die Bergbahnen Lenzerheide einführen. Gemäss dem Regionaljournal Graubünden soll der Gast nur das bezahlen, was er auch tatsächlich nutzt. Konkret bedeute dies, dass der Gast einen Chip bekomme, der die Bergbahnfahrten automatisch erfasst. Am Schluss des Tages werde dann abgerechnet. Belastet werde jedoch maximal der Preis einer Tageskarte. Das neue Ticketsystem soll bereits ab nächstem Winter einsatzbereit sein.

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