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Kinderklinik im Fokus

Das Kantonsspital Graubünden hielt am Montagmorgen eine Medienkonferenz und informierte über verschiedene Themen. Unter anderem wurde das Bauprojekt Kinderklinik erklärt. Und obwohl sie fünf Millionen weniger Gewinn als im Vorjahr erzielten, sei das KSGR «gesund».

Südostschweiz
Montag, 08. August 2016, 18:03 Uhr Kantonsspital Graubünden

Ende 2015 wurde beschlossen, dass im Mai 2017 mit den (Um-)Bauarbeiten der Kinderklinik begonnen wird. Zwei Jahre später sollte die Kinderklinik in Betrieb gehen. Geplant sei ein neues Bettenhaus für 45 Millionen Franken und weitere Umbauten von 20 Millionen Franken. «Der Bedarf ist dafür seit Jahren ausgewiesen», erklärt Martin Schmid, Stiftungsratspräsident des Zentrumspitals.

«Es platzt aus allen Nähten» - Die Raumverhältnissen seien zu knapp geworden, erklärt Martin Schmid Präsident der Stiftung und des Verwaltungsrats des Kantonsspitals Graubünden:

 

Intensive Zusammenarbeit

Ausserdem hat das Spital im vergangenen Jahr die Kooperationen mit verschiedenen Spitälern wie dem Kantonsspital Glarus, Landesspital Liechtenstein und Regionalspital Sursevla intensiviert. Die Zusammenarbeit sei ein «Gewinn», es ermögliche unter anderem die Steigerung der medizinischen Qualität.

Fünf Millionen weniger Gewinn

In finanzieller Hinsicht sei das KSGR «gesund», es erwirtschaftete einen Betriebsertrag von 321 Millionen Franken, - im Vorjahr waren es 318 Millionen Franken. Das Jahresergebnis liegt mit 31 Millionen Franken um fünf Millionen Franken unter jenem des Vorjahrs.

Bezüglich der Villa Fontana, welche dem Kantonsspital jährlich Unterhaltskosten von 140‘000 Franken verursache, sei eine Lösung gefunden worden. Aus der Villa, welche seit 1974 nicht mehr medizinisch genutzt wird, wird ein «Resort Fontana». Arnold Bachmann erklärt:

 

(so)

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