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Bündner Patienten finden keinen Hausarzt mehr

Geht ein Bündner Allgemeinpraktiker in Pension, kommen seine Patienten kaum bei einem anderen Hausarzt unter. Die Situation ist prekär – ein Ende ist nicht in Sicht.

Südostschweiz
Montag, 01. Februar 2016, 20:00 Uhr Kein Interesse an einer Hausarztpraxis
Wegen schlechter Tarife und beschränkter Medikamentenabgabe finden immer mehr Bündner Hausärzte keine Nachfolger. Pressebild

Ein Churer Hausarzt löst nach fast 30 Jahren seine Praxis auf. Der Grund: Der Mann ist schon weit über das Pensionsalter hinaus und hat genug von den langen und strengen Arbeitstagen. Kurz: Der Hausarzt will endlich seinen Ruhestand geniessen.

Was nach einer einfachen Geschichte tönt, ist in Wahrheit für Arzt und Patienten eine sehr komplizierte Geschichte. Und die beginnt beim Verkauf der Praxis. «Früher konnte man eine Arztpraxis für 100'000 Franken aufwärts anbieten», sagt er. Jetzt könne man froh sein, wenn überhaupt jemand eine Hausarztpraxis übernehmen wolle. (hap)

Warum in Graubünden langsam die Hausärzte ausgehen, lesen sie in der «Südostschweiz» vom Dienstag.

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