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Das geplante Kraftwerk Fideris erhält die Konzession

Das geplante Kraftwerk Fideris erhält die Konzession

Die Gemeindeversammlung von Fideris hat die Konzession für ein neues Wasserkraftwerk einstimmig erteilt. Das neue Kraftwerk soll 17,3 Gigawattstunden Strom produzieren, was dem Verbrauch von 4500 Haushalten entspricht.

Südostschweiz
vor 5 Jahren in
La Quotidiana
Fideris plant den Bau eines Wasserkraftwerks. Archivbild

An der Gemeindeversammlung vom 22. Januar 2016 haben die Stimmbürger von Fideris der Kraftwerk Fideris AG einstimmig die Konzession erteilt. Das Projekt sieht vor, das Wasser am Malanser- und am Bergbach auf der Kote 1776 Metern zu fassen und über eine 4,5 Kilometer lange Druckleitung zur Zentrale bei der Strahleggerbrücke zu transportieren.

Dort wird das Wasser laut einer Mitteilung in das von Repower projektierte Kraftwerk Chlus oder zurück in den Arieschbach geleitet. Durch das Gefälle kann mit einer Peltonturbine 17,3 Gigawattstunden Strom erzeugt werden. Dies entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von 4500 Haushalten.

Das Kraftwerk soll von der Kraftwerk Fideris AG gebaut werden. Die Gesellschaft ist noch nicht gegründet. Angedacht ist, dass die Gemeinde mit 20 Prozent und SN Energie AG aus dem glarnerischen Schwanden mit 80 Prozent an der Kraftwerk Fideris AG beteiligt sein werden. Die Gemeinde und SN Energie haben mit der Projektentwicklung vor drei Jahren begonnen. Als nächstes werden die Gemeinde Fideris und SN Energie AG das Konzessionsgenehmigungsgesuch beim Kanton einreichen. Geplant sind die Konzessionsgenehmigung und der Baustart 2017, der Bauentscheid 2018 und die Inbetriebnahme 2020.

SN Energie AG bildet mit den sieben an ihr beteiligten Energieversorgungsunternehmen der folgenden Städte die SN Energie Gruppe: St. Gallen, Glarus Süd, Rorschach, Rapperswil Jona, Arbon, Romanshorn und Wald. (so)

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