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Wirtschaft

100 Millionen sollen Hotelkette in die Surselva holen

Die Projektentwicklungsgesellschaft Acla da Fontauna hat einen Investor für den seit Jahren leerstehenden Disentiser Hotelkomplex «Acla da Fontauna» gefunden. Der Investor plant ein Hotel mit einem internationalen Brand sowie bewirtschaftete Wohnungen und Zweitwohnungen.
Philipp Wyss
14.09.2017, 10:51 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Seit der Schliessung im Jahre 2001 steht die Hotelanlage Acla da Fontauna leer. Anfangs dieses Jahres verkaufte die Graubündner Kantonalbank die drei Parzellen im Arealplangebiet an die Projektentwicklungsgesellschaft Acla da Fontauna mit Sitz in Maienfeld. Hinter der Gesellschaft steht die Miro Immo AG von Architekt Michael Schumacher aus Chur, die Due Sentieri AG von Franz Hidber sowie die Brandis Investment AG von Bauunternehmer Andreas Zindel.

Wie die Brandis Investment AG in einer Mitteilung schreibt, konnte nun mit der Immo Invest Partner AG aus Glattbrugg ein national tätiger Investor gefunden werden. Am Mittwoch unterzeichneten die Projektentwicklungsgesellschaft Acla da Fontauna und die Immo Invest Partner AG einen entsprechenden Kaufrechtsvertrag.

Laut Geschäftsführer Frenk Djordic soll in der Surselva ein Hotel mit einem internationalen Brand mit 170 Zimmern und Suiten sowie 100 bewirtschafteten Wohnungen und Zweitwohnungen entstehen. Diese sollen durch eine renommierte, weltweit tätige Hotelgruppe vermarktet und betrieben werden. Die Investitionen sollen sich auf 100 Millionen Franken belaufen und das erklärte Ziel ist laut Djordic eine Eröffnung auf Anfang 2021.

«Eine zukunftsgerichtete Lösung, welche Disentis und der ganzen Region Oberalp einen nachhaltigen Nutzen bringen wird», zeigt sich Projektentwickler Mathis Störi von der Brandis Investment überzeugt. «Im Hinblick auf den angestrebten Zusammenschluss der Gebiete Disentis–Sedrun und der geplanten Sanierung des Sportzentrums Disentis, ist der Bedarf eines modernen Hotels auf höchstem Standard und ausgewiesener Qualität gegeben.

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