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April in Graubünden deutlich zu trocken

Der April war bisher im Vergleich mit den letzten 30 Jahren verbreitet etwas zu kühl und in Graubünden überdurchschnittlich trocken. Das geht aus einer Bilanz des Wetterdiensts Meteonews hervor.

Agentur
sda
28.04.22 - 14:00 Uhr
Wetter
Kein Regen in Sicht: Der April blieb in Graubünden sehr trocken.
Kein Regen in Sicht: Der April blieb in Graubünden sehr trocken.
Bild Pixabay

Der April war bisher im Vergleich zum Mittel der Jahre 1991 bis 2020 verbreitet etwas zu kühl. Die Sonnenscheindauer entsprach dagegen in etwa dem langjährigen Durchschnitt. Bei den Niederschlägen zeigt sich ein uneinheitliches Bild.

Diese vorläufige Bilanz zog der Wetterdienst Meteonews am Donnerstag in einem Blogeintrag. Die negative Temperaturabweichung sei dabei in der Ostschweiz am grössten gewesen.

In St. Gallen war es demnach um 1,2 Grad kühler als im langjährigen Mittel, auf dem Säntis um 3 Grad und in Vaduz im Fürstentum Liechtenstein um 1 Grad. In Bern betrug die negative Temperaturabweichung dagegen nur 0,7 Grad, in Genf und Luzern 0,6 Grad.

Wie schon im März war es den Angaben zufolge auch im April im Bündnerland und im Tessin gebietsweise deutlich zu trocken. Der Jura, die Nordwestschweiz und Teile des Wallis wiesen dagegen überdurchschnittliche Regenmengen auf.

Die Verteilung erkläre sich dadurch, dass meist von Westen her durchziehende Fronten den Regen gebracht hätten, schrieb Meteonews. Das Tessin und Graubünden seien dabei etwas geschützt gewesen.

 
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