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Zenhäusern: «Wir sind am Anfang der Krise»

Den Bündner Touristikern gehe es noch zu gut, sagt der abtretende Walliser Tourismusdirektor Urs Zenhäusern. Im Tourismus gäbe es keine Bewegung.

Südostschweiz
22.09.12 - 09:00 Uhr

Chur/Sion. – Die Schweizer Wirtschaft und der Tourismus stünden noch «ganz am Anfang der Krise», sagt Urs Zenhäusern im Interview mit der «Südostschweiz». Nach 13 Jahren an der Spitze von Wallis Tourismus weiss er, wovon er spricht. Es gebe nach wie vor keine Bewegung, keine Veränderungen, stellt er fest – «offensichtlich tut uns die Krise noch zu wenig weh».

Aufträge ausserkantonal vergeben

In dieser Situation brauche der Bündner Tourismus Schwung, etwa durch eine Olympiakandidatur, so Zenhäusern weiter. Nötig sei allerdings keine Bündner Kandidatur, sondern eine Schweizer Kandidatur, die niemanden ausschliesse. Das habe er den Olympiapromotoren auch gesagt.

Die Bündner seien auf die Unterstützung der ganzen Schweiz angewiesen. Insofern sei es recht, dass nicht nur die Bündner Wirtschaft profitiere, wenn in die Infrastruktur in Graubünden investiert werde. (rf)

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