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Val Parghera: Betroffene werden vor Ort über das weitere Vorgehen informiert

An einem Treffen mit den Direktbetroffenen (Gemeinde Domat/Ems, Stadt Chur, Kantonales Tiefbauamt, Rhätische Bahn und Bundesamt für Nationalstrassen) hat Regierungsrat Mario Cavigelli am Donnerstag vor Ort über den Stand der Arbeiten zur Bewältigung des Murganges im Tobel Val Parghera informiert.

Südostschweiz
Freitag, 24. Mai 2013, 12:50 Uhr
Vertreter aller involvierten Stellen besichtigen die Rüfe Val Parghera.

Chur. – Im Zentrum des Treffens standen das Ausmass der Ereignisse, der Stand der Sofortmassnahmen sowie die Deponie der anfallenden Schlammmassen. Anschliessend wurde das geplante Vorgehen zur Überwachung im kommenden Sommer und zur Projektierung vorgestellt.

Wie soll es im Sommer weitergehen?

Für die kommenden Sommermonate ist es das Ziel, eine Art stabile Betriebsphase zu etablieren. Dazu wird versucht, den Schlamm aus der Val Parghera möglichst ohne Schäden in den Rhein durchzuleiten, bzw. gröberes Geschiebe abzulagern und auf Deponien zu transportieren. Bereits sind auch verschiedene Messinstrumente im Einsatz, welche die verantwortlichen Personen bei ihren Entscheiden unterstützen.

Damit soll ein Überwachungssystem aufgebaut werden, um sich anbahnende Schadensereignisse möglichst frühzeitig zu erkennen. Eines ist klar: Es kann jederzeit wieder viel Schlamm und Geschiebe aus der Val Parghera kommen. (so)

Weitere Informationen hier.

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