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Tipps für sicheres Badevergnügen mit Kindern

Sommerzeit, Badezeit. Die Familien ziehen mit ihren Sprösslingen in die Ferien ans Meer. Oder sie bleiben in der Schweiz und geniessen die schönen Seen und Flüsse zum Spielen, Baden und für Sport. So schön diese wunderbare Abkühlung ist, so schnell kann sie leider auch zur Gefahr werden. Speziell für kleine Kinder, die noch nicht schwimmen können.

Südostschweiz
Mittwoch, 29. Juni 2011, 15:30 Uhr
Kleinkinder sollten stets beaufsichtigt und nie ohne Schwimmhilfen im und am Wasser spielen.

Chur/Glarus/St. Gallen. – Ertrinken ist die zweithäufigste Unfalltodesursache bei Kleinkindern. Die meisten Fälle ereignen sich wegen mangelnder oder gar fehlender Aufsicht durch Erwachsene. Ein paar Tipps helfen, dass die Sommerfreude ungetrübt bleibt. Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG rät zur Beachtung der folgenden Hinweise:

  • Geniessen Sie mit Ihrem Kind möglichst frühzeitig die Wassergewöhnung, natürlich unter Spiel, Anleitung und Aufsicht.
  • Behalten Sie Ihr Kind stets unter Aufsicht. Wollen Sie sich entspannen, so sprechen Sie sich ab, wer auf die Kinder aufpasst.
  • Kleinkinder, die noch nicht schwimmen können, sollten beim Aufenthalt am Wasser stets eine Auftriebshilfe wie zum Beispiel Schwimmflügeli tragen. Dies für den Fall, dass sie trotz aller Vorsicht der Erwachsenen in einem kurzen unbeaufsichtigten Moment ins Wasser fallen sollten.
  • Schwimmhilfen gehören aber nicht ins tiefe Wasser. Denn sie bieten keine 100-prozentige Sicherheit. Viel besser ist es, die Kinder möglichst schnell schwimmen zu lehren. Schwimmen ist die beste Sicherheit gegen Ertrinken.
  • Ist Ihr Kind unauffindbar, so suchen Sie zuerst an Orten mit Wasser (Biotop, Bach, Teich, Wassertonne, Planschbecken usw.). Sollte Ihr Kind ins Wasser gefallen sein, so ist die Zeit für Hilfe äusserst knapp (wenige Minuten). Schon eine geringe Wassertiefe von einigen Zentimetern kann für ein Kleinkind gefährlich sein.
  • Achten Sie darauf, dass ein Biotop oder ein privates Schwimmbecken etc. durch geeignete Massnahmen (zum Beispiel ein Zaun) vor der Erkundungsneugierde von Kleinkindern geschützt ist. Die Zugangstüre muss selbstschliessend und einschnappend sein. (so)

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