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Suche nach DNA-Spuren des Bären

Der Bär ist zurück im Unterengadin. Oberhalb der Alp Laisch hat er dieser Tage mindestens fünf Schafe getötet.

Südostschweiz
Dienstag, 16. August 2011, 08:30 Uhr
Georg Brosi, Vorsteher des Amtes für Jagd und Fischerei.

Tarasp. – Am Freitag konnten drei Jäger in der Val Plavna bei Tarasp während rund einer Stunde einen Bären beobachten. Das Tier verhielt sich laut Daniel Stecher friedlich, frass Beeren und kratzte sich ausgiebig. Es handle sich um ein sehr grosses Tier, meinte Stecher weiter. Das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden bestätigte gestern, dass der Bär oberhalb der Alp Laisch fünf Schafe gerissen habe (suedostschweiz ch berichtete).

Identität ist nach wie vor unklar

Die Herde wurde von zwei Herdenschutzhunden bewacht. Diese konnten den Angriff nicht verhindern, da die Schafe in zwei Gruppen geteilt worden waren. Bauer Benjamin Stecher erwägt nun, die Schafe für eine Zeit lang ins Tal zurückzuholen.

Derweil sucht die Wildhut nach DNA-Spuren des Bären. Unklar bleibt, ob es sich um den gleichen Bären handelt, der auch in Lavin und in der Val S-charl aktiv war. Laut Georg Brosi vom Amt für Jagd und Fischerei deuten alle Zeichen darauf hin, dass nur ein Bär in der Gegend ist. (fh)

Mehr in der «Südostschweiz» vom Dienstag.

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