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Rodungen im Schanfigg

Warum sind an der Schanfiggerstrasse so viele Bäume gefällt worden? Revierförster Urs Küng und Gion Dosch vom kantonalen Tiefbauamt geben Auskunft.

Südostschweiz
Freitag, 15. November 2013, 09:54 Uhr
Die gerodete Fläche oberhalb des Rütland-Viadukts bei Litzirüti.

Maladers. – Bei den Rodungen am Rütland-Viadukt und im Bereich Nasstobel bei Maladers handelt es sich um Arbeiten im Auftrag des Tiefbauamts Graubünden. Gion Dosch, Leiter Projektierung/Bau bei der Behörde, erklärt: «Im Grundsatz geht es bei beiden Bereichen um die Verbreiterung der Strasse.» Natürlich würden dabei auch die Kurven ein wenig entschärft, da es sich um besonders unfallgefährdete Abschnitte handle. Man bleibe jedoch auf der bestehenden Trasse.

Der eigentliche Hintergrund sei denn auch der ungenügende Ausbau der Schanfiggerstrasse für Schwertransporte. Mittel- bis langfristiges Ziel sei die Freigabe der Strasse für Fahrzeuge mit einer Breite von 2,50 Metern und einem Gewicht von 32 Tonnen. Möglich werden soll dies durch eine durchgängige Strassenbreite von sechs Metern und eine lichte Höhe von 4,5 Metern.

Sogenannte Sicherheitsholzereien

Bei den Baumfällungen oberhalb von Peist in Richtung Langwies handelt es sich dagegen um sogenannte Sicherheitsholzereien. Dabei geht es primär um bereits umgestürzte oder schräg stehende Bäume und labile Bestockungen in einem Bereich von ein bis zwei Baumlängen oberhalb der Strasse, die beim nächsten Ereignis (Wind oder Schnee) umzustürzen drohen. (us)

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