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Regierung gibt grünes Licht für die Taminabrücke

Dem Bau der Taminabrücke zwischen Pfäfers und Valens steht nichts mehr im Weg. Die St. Galler Regierung hat am Dienstag das Ausführungsprojekt und den Umweltverträglichkeitsbericht genehmigt.

Südostschweiz
Mittwoch, 23. Mai 2012, 17:50 Uhr
Die geplante Brückenverbindung Valens–Pfäfers.

St. Gallen. – Das Baudepartement des Kantons St. Gallen ist zuversichtlich, dass im Herbst der Spatenstich zum Bau der 400 Meter langen Taminabrücke zwischen Valens und Pfäfers erfolgen kann. Am Dienstagabend gab die St. Galler Regierung grünes Licht für den Brückenbau, wie die Staatskanzlei des Kantons St. Gallen am Mittwoch mitteilte. Dies nachdem das Tiefbauamt im Frühjahr alle Einsprachen bereinigt hatte und sich Mitte Mai auch die politische Gemeinde und die Ortsgemeinde Bad Ragaz in Sachen alter Valenserstrasse geeinigt hatten.

In den nächsten Wochen starten die Landerwerbsverhandlungen und die Bauarbeiten werden öffentlich ausgeschrieben. Die Gesamtkosten der Taminabrücke betragen 56 Millionen Franken.

Projekt für die Sicherheit und die Standortattraktivität

Das geplante Projekt Taminabrücke wird die Pfäferserstrasse und die Valenserstrasse verbinden. Die aktiven Rutschgebiete können umfahren und damit eine sichere Erschliessung des Dorfes Valens und der Klinik Valens geschaffen werden. Das ganze Taminatal wird nur noch über die Pfäferserstrasse erschlossen sein.

Die Attraktivität der Klinik Valens wird gemäss Mitteilung mit der sicheren Verkehrsanbindung gesteigert. Grosse Vorteile entstehen auch für den Zusammenhalt der beiden Dörfer Valens und Pfäfers. Die täglichen Schulwege werden kürzer und sicherer. (so)

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