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Rätsel des Churer Bienensterbens ist gelöst

Die Bienen auf dem Dach des Churer Stadthauses waren geschwächt, weil die Winzer zu viel Pestizid spritzen. Das glaubt Projektleiter Urs Nutt. Der Kantonstierarzt dementiert.

Südostschweiz
05.11.14 - 07:30 Uhr

Chur. – Sicher ist nach wie vor nur ­eines: Die rund 60 000 Bienen auf dem Dach des Churer Stadthauses sind verendet («suedostschweiz.ch» berichtete). Und für den Bündner Kantonstierarzt Rolf Hanimann ist nach der Untersuchung der Gründe klar: Die Varroa-Milben und die Faulbrut sind schuld am Bienensterben.

Projektleiter und Imker Urs Nutt bestätigt den Befund teilweise. Zusätzlich hätten aber die Pestizide, ­welche die Winzer gegen die Kirsch­essigfliege ausgebracht hätten, seinen Bienen geschadet. Dies umso mehr, als die Winzer in den Rebbergen des Bistums die gesetzlich vorgeschriebenen Zeiten für das Ausbringen der Pestizide nicht eingehalten hätten.

Hansruedi Guntli, Chef der Cottinelli AG, dementiert. Man habe die entsprechenden Spritzmittel damals gar nicht verwendet. (ls)

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