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Planmässige Sprengung bei Lüen

Die Rhätische Bahn (RhB) hat am Freitagmorgen oberhalb der Station Lüen zwei Felsen gesprengt. An gleicher Stelle ging am 16. Oktober ein Felssturz nieder. Seither ist der Bahnbetrieb nur noch von St. Peter-Molinis bis Arosa möglich.

Südostschweiz
Freitag, 08. November 2013, 18:56 Uhr

Lüen. – Mit der Sprengung von insgesamt 2300 Kubikmeter Fels sollte der von Steinschlag gefährdete Hang gesichert werden, damit die Arosabahnlinie so schnell wie möglich wieder auf der ganzen Strecke geöffnet werden kann («suedostschweiz.ch» berichtete). Wie die Rhätische Bahn am Freitag mitteilte, ist die Sprengung planmässig verlaufen. Die Erstbeurteilung durch Spezialisten hat jedoch ergeben, dass im Bereich der Abbruchstelle mittels Maschinen noch zusätzliches Material heruntergeräumt werden muss.

Lose Steine noch sichern

Damit diese Arbeiten ausgeführt werden können, müssen vorher noch lose Steine im darüberliegenden Fels durch eine Netzverspannung gesichert werden. Erst nach diesen Sicherungs- und Räumungsarbeiten kann mit der Instandstellung der Bahnanlagen begonnen werden. Wie die RhB weiter mitteilt, ist es derzeit noch nicht möglich, zu sagen, wann die Strecke wieder geöffnet wird. (so)

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