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Passagier mit viel Glück bei Seilbahn-Absturz im Calancatal

Ein 47-jähriger Passagier hat beim Absturz einer Vierer-Seilbahn im Calancatal riesiges Glück gehabt. Der Mann konnte sich mit einem Sprung aus der Kabine in Sicherheit bringen.

Südostschweiz
Mittwoch, 12. Juni 2013, 18:25 Uhr
Die Seilbahn verbindet den Ort Selma mit der Bergsiedlung Landarenca.

Arvigo. – Der Vorfall ereignete sich am Montagabend, wie Sven Fehler vom Bündner Tiefbauamt am Mittwoch auf Anfrage zu Tessiner Medienberichten sagte. Die Seilbahn, die als einziges Verkehrsmittel den Ort Selma mit der Bergsiedlung Landarenca verbindet, war mit einem Passagier losgefahren, als ein Bahn-Angestellter im Tal plötzlich einen Knall hörte: der Hängearm der Kabine war gebrochen.

Sturz von 20 Metern

Die Bahn mit dem einzigen Passagier hing nach einem Sturz von 20 Metern nur noch am Zugseil. Der 47 Jahre alte Fahrgast sprang aus der Kabine und landete unverletzt im Gras.

Die automatisch zirkulierende Bahn wurde erst im Jahre 2004 gebaut und ist somit neueren Datums. Vorerst steht sie still, bis die Umstände des Absturzes geklärt sind. Geführt wird die Untersuchung von der Kontrollstelle des Internationalen Konkordates für Seilbahnen und Skilifte (IKSS). Der Bündner Kantonspolizei war der Fall nicht gemeldet worden. (sda)

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