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Noch mehr Kunstschnee in Graubünden

Noch mehr Kunstschnee in Graubünden

Die Bündner Bergbahnen dürfen in der bevorstehenden Wintersaison laut kantonalem Amt für Raumentwicklung zusätzlich 14 Hektaren künstlich beschneien. Damit werden in Graubünden insgesamt 918 Hektaren beschneit.

Südostschweiz
vor 6 Jahren in
Eine Schneekanone im Skigebiet von Arosa.

Chur. – In der kommende Wintersaison werden in Graubünden weitere Pisten künstlich beschneit. Das geht aus der vom kantonalen Amt für Raumentwicklung erstellten Zusammenstellung der neu bewilligten Beschneiungsflächen hervor.

Gegenüber 2013/2014 steigt die beschneite Fläche demnach um 14 Hektaren oder 140 000 Quadratmeter. Die gesamte beschneite Fläche wird damit 918 Hektaren betragen. Diese ist damit 12,2 mal grösser als bei der ersten Erhebung im Jahr 1990, als gerade einmal 75 Hektaren künstlich beschneit wurden.

Weniger starke Zunahmen

Auffällig ist, dass die Zunahme der neu bewilligten Beschneiungsflächen seit 2001 tendenziell rückläufig ist. Hatte der Kanton im Jahr 2000 noch 112 Hektaren zusätzlicher Kunstschneeflächen bewilligt, waren es 2001 noch deren zwei. In den folgenden Jahren lag dieser Wert bis und mit 2013 bei durchschnittlich 43,3 Hektaren.

Dabei wurden beachtlicherweise während der drei letzten Wintersaisons 2011 (plus 13 Hektaren), 2012 (plus elf Hektaren) und 2013 (plus 22 Hektaren) verhältnismässig geringe Zunahmen verzeichnet. Dieser Trend scheint sich fortzusetzen. (dea)

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