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Graubünden ist wieder bärenfrei

Bär M25 hat das Puschlav verlassen und hält sich seit rund fünf Tagen in Italien auf. Dies bestätigt der Bündner Jagdinspektor Georg Brosi am Dienstag gegenüber der SRF-Fernsehsendung «10 vor 10». In der Region Tirano hat M25 einen weiteren Esel gerissen.

Südostschweiz
Mittwoch, 04. Juni 2014, 10:10 Uhr
Das erste Bild von M25 auf Schweizer Boden.

Chur. – Am 8. Mai war M25 in die Schweiz eingewandert. Danach zog er durch das Unterengadin Richtung Österreich. An der schweizerisch-österreichischen Grenze tötete er fast ein Dutzend Schafe («suedostschweiz.ch» berichtete). Danach wanderte M25 ins Puschlav und riss dort einen Esel («suedostschweiz.ch» berichtete). Und auch in Tirano hat er bereits einen Esel getötet.

M25 ist laut dem Bündner Jagdinspektor Georg Brosi noch immer in Grenznähe und könnte innerhalb eines Tages wieder in die Schweiz zurückkehren.

Für Brosi war der Aufenthalt des Bären unproblematisch, vor allem im Vergleich zum letzten Problembären M13. Trotzdem stellt Brosi gegenüber «10 vor 10» eine schwindende Begeisterung fest: «Die Akzeptanz des Bären in den betroffenen Regionen ist im Sinkflug. Dort wo die Bevölkerung vom Bären betroffen ist, macht sich Unmut breit.» (so)

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