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Ernst Bromeis startet zur «Expedition 2014»

Der Bündner Wasserbotschafter und Langstreckenschwimmer Ernst Bromeis ist zum zweiten Mal aufgebrochen, den Rhein zu durchschwimmen. Mit seiner «Expedition 2014» durch Europa wirbt Bromeis für den nachhaltigen Umgang mit dem Lebenselement Wasser und das Menschenrecht auf freien Zugang zu sauberem Wasser.

Südostschweiz
Montag, 07. Juli 2014, 13:28 Uhr
Ernst Bromeis.

Chur. – Ernst Bromeis (46) startete am Montagmorgen am Lago die Dentro am Lukmanierpass – dem von der Mündung in Holland am weitesten entfernten Punkt des Rheins. Die erste grosse Herausforderung bildete das Durchschwimmen des drei Kilometer langen Stausees auf dem Lukmanierpass, heisst es in einer Mitteilung.

Auf seiner 1247 Kilometer langen Expedition von den Alpen Richtung Norden wird er von einem Kanuten, einem Logistiker, einem Rheinkapitän und einer Dokumentarfilmerin begleitet.

Vor zwei Jahren gescheitert

Bromeis ist Gründer und Inhaber von «Das blaue Wunder». Seit 2008 wirbt er als Langstreckenschwimmer mit Aufsehen erregenden Aktionen für den nachhaltigen Umgang mit Wasser. Nebst den Schwimm-Expeditionen organisiert Bromeis die Uno-Weltwasserwoche in Scuol, engagiert sich als Referent und ist Promotor eines Weltwasserzentrums «Pol des Wassers» im Engadin.

2012 hatte Bromeis schon einmal versucht, den Rhein zu durchschwimmen. Gesundheitliche Schwierigkeiten, die auf extreme Temperaturen zurückzuführen waren, raubten ihm aber zu viel Kraft, so dass er das Vorhaben in Breisach nach Basel aufgeben musste.

Bereits 1969 hatte der Deutsche Klaus Pechstein den Rhein ab Ilanz durchschwommen. Ilanz ist die erste Stadt am Rhein – sie liegt 57 km von der Quelle flussabwärts. (so)

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