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Domleschger Ikone für Generationen gerettet

Die Gemäuer der markanten Ruine Juvalt bei Rothenbrunnen sind saniert. Über drei Millionen Franken hat Burgenretter Felix Nöthiger in das Projekt investiert.

Südostschweiz
Donnerstag, 18. Juli 2013, 22:04 Uhr

Rothenbrunnen. – 800 Jahre Bündner Geschichte haben diese Mauern miterlebt: Seit 1216 – Hölzer haben die genaue Datierung ermöglicht – thront die Burg Juvalt über dem nördlichen Eingang zum Domleschg. Nach der Auflassung im 15. Jahrhundert wurde die einst mächtige Anlage zur Ruine, lange Zeit war vor allem die weit herum sichtbare Turmnadel auf dem Felsen von Juvalt einsturzgefährdet.

Damit ist es nun vorbei: Felix Nöthiger und seine Kulturinstitution Pro Castellis haben in den letzten drei Jahren mehr als drei Millionen Franken in die langfristige Sicherung der Domleschger Ikone mit der dazugehörigen Talsperre am Hinterrhein gesteckt. Teil des Projekts namens «Porta Rhaetica» ist auch eine Festungsanlage aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, die Teile der alten Talsperre mitnutzt.

Burgfest am Samstag und Sonntag

Die abgeschlossene Sicherung und Sanierung der Burg, der Talsperre und der Festung Juvalt wird nun dieses Wochenende mit einem Volksfest gefeiert. Am Samstag, 20. Juli, und am Sonntag, 21. Juli, lädt das Projekt «Porta Rhaetica» die Öffentlichkeit zur Eröffnung der Anlagen ein. Jeweils von 11 bis 18 Uhr gibt es Führungen und eine historische Festwirtschaft auf der Burg Juvalt, aber auch auf Oberjuvalt direkt über Rothenbrunnen. (jfp)

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